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Versicherungen für Existenzgründer: Krankenversicherung

Der Jungunternehmer neigt zu zwei Dingen:

1. Er unterschätzt die Kosten für viele Dinge und

2. spart dann an den falschen Enden

Zudem treiben viele Existenzgründer Raubbau an ihrer Gesundheit. Sie arbeiten zuviel, essen ungesund, bewegen sich zuwenig und manche geben sich den Lastern Nikotin und Alkohol verstärkt hin, um dem Druck standzuhalten. Jeder, der sein Leben so führt, ist sich im Tiefsten seines Inneren darüber im Klaren, dass es falsch ist.

Fatal ist jedoch die Kombination aus ungesunder Lebensführung und Sparwahn, nämlich dann, wenn sich der Jungunternehmer eine Krankenversicherung spart. Spätestens, wenn die ersten Zipperlein sich bemerkbar machen, meist jedoch schon bei der ersten handfesten Grippe, wird ihm auffallen, dass ein Arztbesuch ohne Krankenversicherung eine ziemlich teure Angelegenheit ist.

Nun ist guter Rat dringend notwendig – jedoch nicht immer teuer. Mit ein paar wenigen, aber vernünftigen Überlegungen ist schnell das passende Modell gefunden und die Entscheidung, ob gesetzliche oder private Krankenversicherung, getroffen.
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deGUT 2009: “Ein voller Erfolg”

Auch in diesem Jahr waren die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) in Berlin wieder gut besucht. Weit mehr als 5500 Besucher nahmen die Einladung wahr und damit das Angebot zur Erweiterung ihres Netzwerkes sowie ihres unternehmerischen Wissens. Es gabe außerdem Beratungsangebote und Schulungen, die im Rahmen der deGUT besucht werden konnten. Vorträge und Seminare namhafter deutscher Unternehmer rundeten das Programm ab. Unter ihnen befanden sich unter anderem Skateboardlegende Titus Dittmann von der Firma titus, Brillenhersteller Ralph Anderl (ic! berlin), der Deutsche Internetpreisträger Manuel Sosna (ubitexx), Start-Up-Unternehmer Philipp Spethmann (allyve) sowie Moritz Denker von think entertainment. Sie alle vermittelten ihre Erfahrungen auch in den Podiumsdiskussionen.

Förderer, Veranstalter und Partner der deGUT sind mit dem Ergebnis der Messe sehr zufrieden. Die Projektleiter Dirk Maass und Matthias Haensch erklärten: “Die 25. deGUT war ein voller Erfolg. Unter einem Dach erhielten die Besucher alles, was man für die erfolgreiche Selbstständigkeit – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht.” Zudem wären die deGUT-Repräsentanten ein Highlight der Messe gewesen.

Über die Beratungs- und Austauschangebote hinaus wurden auf der deGUT die “GründerChampions 2009″ des KfW-Unternehmenspreises gekürt. Der Bundessieger im Bereich “wirtschaftlicher Erfolg” ist die Hein & Oetting Feinwerktechnik GmbH aus Hamburg. In der Kategorie “technische Innovation” konnte die 4JET Sales+Service GmbH aus Nordrhein-Westfalen den Bundespreis für sich gewinnen. Die Kategorie “Nachhaltigkeit” hat als Bundessieger die TASSA GmbH für sich entschieden. Die drei Bundessieger wurden aus den 16 Landessiegern gekürt.

Was Existenzgründer wirklich brauchen

Die Inititative “Perspektive Mittelstand” hat sich mit der Frage beschäftigt, was für einen Existenzgründer wirklich von Bedeutung ist. Dazu hat sie ein Interview mit der Existenzgründungsberaterin Eva Lang geführt. Sie arbeitet bei der KfW-Bank und weiß, worauf es ankommt, wenn man ein neues Geschäft eröffnet.

So gibt sie unter anderem den Rat, dass Jungunternehmer besonders auf drei Dinge achten sollten: Eine gute Positionierung, Ausrichtung am Kundennutzen und gute Kommunikation. Man solle immer nur das anbieten, was man wirklich gut kann oder wofür man kompetente Partner hat. Auch Flexibilität und Serviceorientierung sei wichtig, besonders jetzt in Zeiten der Finanzkrise.

Vor allem Frauen sollten sich am Markt nicht zu bescheiden geben. Leider liege das aber in ihrer Natur, so Lang. Auf diese Weise arbeiten sie dann viel und hart, aber das Privatleben kommt dabei zu kurz. Auch fänden sich neue Auftraggeber leichter, wenn man mal ausginge und sich unter Leute mische. Zuhause im stillen Kämmerlein sei die Akquise ungleich schwerer.

Eva Langs Tipps und Tricks für Existenzgründer können sie hier nachlesen. Es lohnt sich!

Gründer-Sets im Wert von 6500 Euro zu gewinnen

Schon zum vierten Mal verlost die Initiative gruender-set.de acht Leistungspakete im Gesamtwert von 6500 Euro an Jungunternehmer und Existenzgründer aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In diesem Jahr konnte AOK Brandenburg als Partner gewonnen werden. Außerdem wird die Initiative von der VWA Potsdam als Premiumpartner unterstützt. Traditionelle Partner sind zudem die Unternehmen BS-Consult, freshart sowie Mondpropaganda. Die Gründersets sollen den Gewinnern einen optimalen Start ins Geschäftsleben ermöglichen.
In den Gründer-Sets sind folgende Leistungen enthalten:

- ein Paket Aufbau/Optimierung der Buchführung für Existenzgründer
von vbr Buchführungsservice Riede
- ein CRM-Paket von crm-now
- Design von Logo, Visitenkarten, Briefpapier der grafikagentur24.de
- ein Paket Kommunikationsberatung der PR-Agentur mondpropaganda.de
- ein Business-Outfit-Beratungs-Paket von Imageconsulting-Berlin.de
- ein Recht- und Steuerberatungspaket von RA Müller-Stüler, Klier&Ott GmbH
- ein Website-Konzept sowie Gestaltung von freshart – Werbeagentur
- ein Beratungs-/Coachingpaket von BS-Consult

Selbstverständlich werden alle Leistungen kostenlos erbracht. Teilnehmer können sich ab sofort auf der Seite von gruender-set.de regisitrieren. Zusätzlich finden sie hier weiterführende Informationen zu den Dienstleistungen sowie den Teilnahmebedingungen.

Fünf Steuerfallen, die Sie vermeiden sollten

“Ein Selbstständiger arbeitet selbst und das ständig”. Diesen schönen Satz werden viele junge und gestandene Unternehmer bestätigen können. Doch ein Unternehmen zu gründen, bedeutet auch, dass man für alles selbst verantwortlich ist, vor allem für sein Geld. Viele Existenzgründer tappen in Steuerfallen, die vermeidbar sind. Nicht selten führen diese Fehler zur Insolvenz des Unternehmens. Wir stellen fünf der größten Steuerfallen vor und sagen, wie man sie verhindern kann.

1. Steuerfalle: Zu geringe Steuervorauszahlungen

Nach der Unternehmensgründung dauert es etwa zwei Jahre, bis der erste Steuerbescheid vom Finanzamt vorliegt. Wenn dieser unerwartete Steuernachzahlungen fordert, kann das schnell das finanzielle Aus des Unternehmens bedeuten. Meist sind zu niedrig angelegte Steuervorauszahlungen, die in regelmäßigen Abständen ans Finanzamt abgeführt werden müssen, der Grund für diese Nachzahlungsforderung.

Ausweg: Freiwillig erhöhen

Eine freiwillige Anpassung der Vorauszahlungshöhe kann sinnvoll sein, um dieses Problem zu umgehen. Wer im Quartal oder monatlich etwas höhere Steuervorauszahlungen ansetzt, kann dieser Steuerfalle zumeist entgehen. Es könnte sogar sein, dass dann statt der Nachzahlungsforderung ein Rückzahlungsscheck vom Finanzamt ins Haus flattert.

2. Steuerfalle: Umsatzsteuer

Es kann immer einmal passieren, dass von Unternehmen eingereichte Belege die Umsatzsteuer nicht ordnungsgemäß ausweisen. Sollte es aber nicht, denn so wird der Vorsteuerabzug nicht gewährt. Wenn besipielsweise auf Rechnungsbelegen für gekaufte Waren die Umsatzsteuer nicht explizit ausgewiesen ist, werden sie vom Finanzamt auch nicht akzeptiert.

Ausweg: Genau kontrollieren

Eingehende und ausgehende Rechnungen müssen eine korrekte Form wahren. Darum sollten sie genau darauf geprüft werden, ob die notwendigen Pflichtangaben enthalten sind. Die korrekte Ausweisung der Umsatzsteuer ist hierbei besonders zu beachten.

3. Steuerfalle: Rechtsform

Viele Gründer wählen die GmbH als Rechtsform, wenn sie von Anfang an als großes Unternehmen starten wollen. Doch damit kommen neben hohen Initialkosten auch zusätzliche Verwaltungskosten auf die neue Firma zu. Ebenso müssen strenge Insolvenzvorschriften sowie Vorschriften für das Geschäftsführergehalt beachtet werden. So muss der Geschäftsführer Lohnsteuer auf sein Gehalt zahlen, auch wenn das Unternehmen keine Gewinne erzielt. Die GmbH ist damit eine eher risikolastige Rechtsform.

Ausweg: Andere Rechtsformen finden

Mit einer GbR oder einem Einzelunternehmen fahren Jungunternehmer in der Regel deutlich günstiger. Sie sind einfacher zu handhaben und bieten zudem Vorteile im Hinblick auf die Vorschriften, die Haftung und die Buchführung.

4. Steuerfalle: Sparen am falschen Ende

Steuerberater, Anwalt oder andere Profis kosten Geld, das man sparen kann? Dank Internet kann das jeder? Falsch! Dieses Geld ist nicht gespart, sondern verschenkt. Eine kompetente Steuerplanung hingegen bringt dem Unternehmen mehr Geld, als sie kostet.

Ausweg: Kompetent beraten lassen

Die Lösung dieses Problems liegt auf der Hand. Es gibt viele Dinge, an denen ein Unternehmen sparen kann, der (qualifizierte!) Steuerberater sollte es aber auf keinen Fall sein! Eine frühzeitige und intensive Zusammenarbeit mit ihm spart bares Geld und so rentieren sich die Kosten für die Beratung sehr schnell.

5. Steuerfalle: Beschäftigung von Familienmitgliedern

Besonders in der Gründungszeit helfen oft Freunde oder Familienmitglieder, das neue Unternehmen aufzubauen. Meistens tun sie dies unentgeltlich und ohne Verträge. So verschenken viele Gründer Steuergelder in nicht unerheblichem Ausmaß.

Ausweg: Freibeträge

Viele Unternehmer wissen nicht, dass jedes Familienmitglied über eine bestimmte Anzahl von Freibeträgen verfügt. Genauere Informationen bekommt man bei seinem Steuerberater. Wer sich vorher hierzu informiert, spart Steuern. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Vereinbarungen schriftlich geschlossen werden, weil sie ansonsten keine steuerliche Wirkung besitzen.

Wenn Sie diese Hinweise beachten, können Sie die größten Steuerfallen umschiffen und richtig Geld sparen!

Gründerstories: Jutta Könen

Jutta Könen war so freundlich, uns die Gründerstory zu ihrer Firma Ofitel zu überlassen. Hier ist sie:

Jetzt oder nie dachte ich mir, als sich mein 40. Geburtstag näherte. Als Fremdsprachensekretärin habe ich viel erlebt und erreicht; ich habe in Düsseldorf, Stuttgart, München und London für internationale Firmen gearbeitet und sehr gut verdient. Das Arbeiten machte mir aber nach 19 Jahren immer weniger Spaß. Ewige Routine, Abhängigkeit vom Chef und das Gefühl, nichts wirklich Sinnvolles zu tun machte mich sehr unzufrieden. Trotzdem fiel es nicht leicht, diese Sicherheit gegen eine ungewisse Zukunft als Unternehmerin einzutauschen.

Meine Idee hielt ich für sehr gut: einen deutsch- und englischsprachigen Telefonservice mit angeschlossenem Büroservice. Der Unternehmer kann sein Telefon über eine Anrufweiterschaltung zu mir umleiten, und ich betreue seine Anrufer wie eine festangestellte Mitarbeiterin. Ich agiere als seine externe Sekretärin, was viel preiswerter ist. Darüber hinaus helfe ich meinen Kunden bei der Korrespondenz, Marketingaktionen, Auftragsannahme sowie Termin- und Reiseplanung. Mit der Bezeichnung ofitel - office, telephone & travel management wollte ich meine Zweisprachigkeit betonen.

Der bürokratische Aufwand war sehr überschaubar. Ich habe ein Gewerbe angemeldet und mich für die Form der Einzelunternehmung entschieden. Auf einen Eintrag in das Handelsregister habe ich verzichtet, da das höhere Kosten für die Bilanzierung bedeutet hätte. Sehr positiv empfand ich die unzähligen Netzwerke. Als Gründer findet man überall Informationen und passende Hilfestellungen.

Ich musste bei Null anfangen. Kontakte hatte ich zwar viele, allerdings nur zu Angestellten in gehobenen Positionen, die sicher kein Interesse an einem Sekretariatsservice haben würden. Kreativität war gefragt. Ein Name, eine Internetseite und die technischen Voraussetzungen mussten geschaffen werden. Dafür habe ich mir viel Zeit genommen. Ich genoss - und das tue ich auch heute noch - das Unternehmertum. Endlich frei zu sein, um die eigenen Ideen zu verwirklichen, machte mir Spaß. Hochzufrieden mit mir und der Welt passierte - erst mal gar nichts. Der Anfang war hart. Niemand kannte mich, keiner rief an, kein Kunde in Sicht. Morgens fragte ich mich manchmal, warum ich eigentlich so zeitig aufstehe, wenn ja doch nichts passiert. Man muss sich immer wieder motivieren. Ich warb in Zeitungen, im Internet, mailte und telefonierte, um meine Dienstleistung zu verkaufen. Im Laufe der Zeit wurde man auf mich aufmerksam. Fast alle Kunden haben mich über das Internet gefunden. Die Kunden und ihre Wünsche sind ganz unterschiedlich. Für eine Pharmafirma nehme ich Bestellungen entgegen, ich betreue die Mitglieder eines internationalen Marketingnetzwerks, bin die persönliche Assistentin eines Unternehmensberaters, texte Briefe für eine niederländische Firma und korrigiere Internetseiten für Existenzgründer. Eine sehr abwechslungsreiche und zufriedenstellende Arbeit. Und das obwohl ich mich genau in meinem Bereich selbstständig gemacht habe. Es ist eben etwas komplett anderes, wenn man selbst für seine Einnahmen verantwortlich ist. Die Ideen gehen mir nie aus.

Fairerweise muss ich sagen, dass ich auf Grund meiner Ersparnisse keinen Kredit aufnehmen musste, was mittlerweile ja immer schwerer wird. Außerdem hält sich der Kapitalbedarf in Grenzen. Ohne ausreichende Reserven sollte man sich den Schritt in die Selbstständigkeit meiner Meinung nach doppelt gut überlegen. Die Konkurrenz ist in vielen Bereichen sehr groß und es ist nicht leicht, sich als Neuling zu behaupten.

Allen, die den Schritt wagen, wünsche ich viel Glück und Erfolg. Bei Fragen helfe ich gerne, wenn ich kann.

Gründerstories: Gerold Klenke

Über Gerold Klenke haben wir schon berichtet. Besser gesagt, wir haben ihn selbst berichten lassen. Herr Klenke hat sich mit einem Büroservice selbstständig gemacht. Anfangs Einzelunternehmer, kam er nach kurzer Zeit zu einer Praktikantin, einer Grafikdesignerin. Bald beschlossen sie, zusammen zu arbeiten. Seine Erfahrungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit hat Gerold Klenke als einer der ersten auf einer Internetseite zusammengefasst und veröffentlicht.

Denn ziemlich schnell fiel ihm auf, dass genau so etwas bis dato fehlte. Inzwischen ist die Seite neu gestaltet und bietet neben Klenkes Erfahrungen auch sehr hilfreiche Links. Außerdem kann man nachlesen, auf welchen Stationen der Büroservice Klenke entstand und wie lange jeder Schritt gedauert hat.

Gerold Klenke hat sich für die Planung der Gründung sehr viel Zeit genommen. Das ist wichtig, denn ein überhastet gestartetes Unternehmen hat am Markt auf Dauer keine echte Chance. Wie heißt es so schön in der Werbung? Das “schnelle Geld” heißt so, weil es schnell weg ist. Sicher kann man mit einigen Ideen sehr schnell an Geld kommen. Es besteht aber immer die Gefahr, dass eine anfangs lukrative Idee den Markt schnell verpasst und dann steigen die Kosten ins Unermessliche und der Umsatz bleibt aus.

Für eine Gründung, wie Gerold Klenke sie durchgeführt hat, war es wichtig, das Geschäft langsam aufzubauen. Denn gerade die Branche, in der er arbeitet, also Büroablagen und Ordnungen, erfordert Vertrauen des Kunden. Dieses Vertrauen wird nicht im Voraus bezahlt, dieses Vertrauen muss man sich erarbeiten. Nur dann wird man weiterempfohlen und bekommt von anderen Kunden auch Vertrauen. Die momentane Finanzkrise zeigt sehr deutlich, was passiert, wenn sich alles nur um das schnelle Geld geht.

Gerold Klenke ist seit 2004 selbstständig und hat sein Angebot inzwischen um Computerkurse und Marketing und Werbung erweitert. Sieben freie Mitarbeiter gehören zum festen Stamm seiner Firma. Er ist erfolgreich und immer noch am Markt. Er hat es richtig gemacht, denn er hat für seinen Erfolg hart gearbeitet und ist offen für Neues geblieben. Und daher empfehlen wir Ihnen, sehr geehrte Existenzgründer, diese Seite. Es lohnt sich.

Wenn auch Sie in unseren Gründerstories einen Platz an der Tafel verdient haben, nehmen Sie Kontakt zu uns auf: juliane@ixpro.de

Wir interessieren uns für Ihre Geschichte!

Das Existenzgründer-Projekt .garage jetzt auch in Brandenburg

In Hamburg hilft die .garage schon seit zehn Jahren Arbeitslosen, eine eigene Existenz aufzubauen. Jetzt kommt das Erfolgsmodell nach Brandenburg.

Nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit in der Hansestadt Hamburg und vielen anderen Regionen Deutschlands kommt das Existenzgründer-Projekt .garage nun auch nach Brandenburg.

Doch was unterscheidet die .garage von anderen Existenzgründungshilfen? Nun, zum einen wird der Gründer hier vom Moment der Überlegung, ob er sich überhaupt selbstständig machen soll, an begleitet.

Am wichtigsten ist der .garage, dass der potentielle Gründer von Anfang an seinen Wert evaluiert und aufgrund dieser Erkenntnisse seine Planungen ausrichtet. Auch hierfür bieten die Experten Hilfe und Ideen an.

Wenn das Geschäft angelaufen ist, ist in der Regel auch die Beratung vorbei. Nicht beim .garage-Projekt. Hier treffen sich regelmäßig Gründer, um sich gegenseitig zu motivieren und von den Erfahrungen der anderen zu lernen und zu profitieren.

Das Konzept geht auf. Nach fünf Jahren sind rund 93 Prozent der Teilnehmer der .garage Hamburg noch immer erfolgreiche Selbstständige.

Der NRW.BANK.Gründungskredit

Mit dem neuen Förderkredit der NRW.BANK dem NRW.BANK.Gründungskredit sollen Existenzgründer neue Anreize zum Gründen geschaffen werden. Der NRW.BANK.Gründungskredit startet am 1.Juli 2008. Bisher gab es den Mittelstandkredit der NRW.BANK. Aufgrund der starken Nachfrage hat man nun den Bereich der Existenzgründung ausgekoppelt und das neue Förderprogramm aufgesetzt.

Vorteile des Gründungskredits

Weiterhin werden die sowieso schon günstigen Zinssätze für bestimmte Vorhaben, wie z.B. Investitionen in das Anlagevermögen, erste Messeteilnahmen und externe Beratungsleistungen weiter vergünstigt.

Mit dem Gründungskredit werden Existenzgründer mit Krediten in Höhe von 25.000 bis 5 Millionen Euro gefördert. Dabei wird bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten bzw. Betriebsmittel finanziert.

Welche Vorhaben werden mit dem Gründungskredit der NRW.Bank gefördert?

Unter anderem werden folgende Vorhaben gefördert:

Antragsberechtigt sind alle Existenzgründer und Unternehmer deren Existenzgründung nicht länger als 12 Monate zurück liegt. Die Möglichkeit für Existenzgründer sich über den Mittelstandskredit der NRW.BANK fördern zu lassen entfällt.

Morgen beginnt die deGut in Berlin

Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGut) wird morgen wieder für zwei Tage ihre Pforten für Existenzgründer und Unternehmer öffnen. Auf der Messe präsentieren Austeller ihre Beratungsangebote, Geschäftsideen und Fördermöglichkeiten für Existenzgründer und Unternehmer. Außerdem kommen auch Existenzgründer zu Wort. Zum ersten mal wird auch eine Unternehmerakademie auf der deGut vertreten sein. Im Semiarprogramm können sich Existengründer über Fragen zur Planung, Finanzierung, Gründung und Verkauf informieren. Darüber hinaus gibt es auch ein deGUT-Beraterforum. Wer heute noch online ein Ticket bucht erhält sogar noch eine Ermäßigung.

Die deGut findet dieses Jahr in der STATION-Berlin, dem ehemaligen Berliner Postbahnhof am Gleisdreick statt.

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