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Girokonto für Existenzgründer eröffnen

Geschrieben am Oktober 22, 2010 
abgelegt unter: Finanzierung

Im Rahmen einer Existenzgründung ist es notwendig, ein eigenes Girokonto zu eröffnen. Nur so können geschäftliche und private Einnahmen gut voneinander getrennt werden, um den privaten und den geschäftlichen Zahlungsverkehr separat zu verwalten. Nicht nur der Steuerberater kann seine Abrechnung so einfacher vornehmen, auch bei einer Prüfung des Finanzamtes würden so lediglich die Geschäftseinnahmen geprüft, die privaten Umsätze blieben dann unberücksichtigt.


Bei einem Geschäftskonto handelt es sich um ein klassisches Kontokorrentkonto in laufender Rechnung, welches für den alltäglichen Zahlungsverkehr genutzt werden kann. Kunden können die Rechnungsbegleichung direkt auf dieses Konto vornehmen, auch kann es für Ein- und Auszahlungen sowie für Lastschrift- und Scheckeinreichungen und für Überweisungen genutzt werden. Für eine einfache Abwicklung des Zahlungsverkehrs ist es natürlich auch möglich, das Geschäftskonto online zu führen. In diesem Fall bieten einige Banken das Girokonto kostenlos an.

Nahezu jedes Geschäftskonto kann heute als Konto für Existenzgründer eröffnet werden. Allerdings ist es schwer, das Girokonto kostenlos zu führen, da die Banken recht unterschiedliche Kontoführungspakete offerieren. Diese Pakete unterscheiden sich zum einen in den monatlichen Kontoführungsgebühren, zum anderen aber auch in der Höhe der Kosten für Überweisungen oder Scheckeinreichungen sowie für beleglose Buchungen.
Existenzgründer, die ihr Girokonto ausschließlich online führen, können bei einigen Instituten das Girokonto kostenlos führen. Angebote offerieren vor allem die Direktbanken, die ihre Produkte ausschließlich online vertreiben. Zu beachten ist bei diesen Konten jedoch, dass Schecks meist nur per Post eingereicht werden können, Bareinzahlungen sind grundsätzlich nicht möglich, da die Institute über keine Bankschalter verfügen. Auch bei den Banken vor Ort sind die Kosten für online geführte Konten meist gering, zusätzlich steht aber der Service einer Filialbank zur Verfügung.

Existenzgründer, die ihr Konto nur selten oder gar nicht online führen wollen, können sich für ein alternatives Geschäftskonto entscheiden. Dieses weist allerdings eine meist deutlich höhere Grundgebühr auf, die bei 5-15 Euro pro Monat liegen kann. Zusätzlich werden Gebühren für beleghaft eingereichte Schecks, Überweisungen und Lastschriften berechnet. So können die Kosten für ein solches Geschäftskonto schnell 40-80 Euro pro Monat betragen.
Aufgrund der unterschiedlichen Kontopakete sowie der Möglichkeit, das Girokonto kostenlos zu führen, sollten Existenzgründer unbedingt die Angebote der Banken vergleichen. Mitunter finden sich sogar Girokonten, die eine kostenfreie Kreditkarte bieten, um dann auf Geschäftsreisen bequem bezahlen zu können.

Außerdem ist es immer hilfreich sich auf ein Gespräch mit den Banken gründlich vorzubereiten.

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Stefan Kuntze

Stefan Kuntze studierte Angewandte Informatik und beschäftigt sich seit dieser Zeit mit dem Thema Online Marketing. 2005 gründete er die Berliner SEO Agentur BitBiz , welche sich auf die Betreuung von kleinen und mittelständigen Unternehmen spezialisiert hat. In diesem Zusammenhang kommt er regelmäßig mit Themen der Existenzgründung und Selbständigkeit in Berührung.



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