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Corona-Krise: Chancen durch mehr Digitalisierung für Startups?

Geschrieben am August 17, 2020 
abgelegt unter: Aktuell

Durch die Corona-Krise wird die Wirtschaft nicht nur vor große Herausforderungen gestellt, sondern durch die aktuelle Lage beschleunigt sich auch die Digitalisierung innerhalb der Gesellschaft. Aber welche Chancen ergeben sich daraus speziell für Startups und welche konkreten Veränderungen brachte die aktuelle Lage für Arbeitgeber mit? Welche Risiken muss ein Startup unbedingt beachten, wenn es um die zunehmende Digitalisierung geht?

Welche Auswirkungen könnte die Corona-Krise auf die Wirtschaft und speziell „frische“ Startups haben?

Die Länder auf der ganzen Welt haben strenge Maßnahmen beschlossen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen sollen. Dies führt auch in der Wirtschaft zu massiven Einschränkungen, denn neben dem Logistiksektor und der Warenproduktion leiden noch viele weitere Branchen unter den Auswirkungen von Corona. Für junge Startups könnten diese Aspekte zur Folge haben, dass wichtige Geschäftsprozesse nicht oder zumindest nicht fristgerecht erfüllt werden können. Da die Wirtschaft aller Wahrscheinlichkeit nach einem starken Rückgang erleiden wird, müssen natürlich auch Startups mit finanziellen Einbußen rechnen, die unter Umständen sogar einen erfolgreichen Geschäftsstart infrage stellen können, obwohl es auch für Startups Corona-Hilfen gibt.

Welche Chancen ergeben sich durch die Corona-Krise für die Digitalisierung der Startups?

Schon seit Jahren ist die Digitalisierung ein Dauerthema in Wirtschaft und Politik, doch durch die aktuelle Corona-Krise hat die Welt in zwei Monaten eine digitale Transformation erfahren dürfen, die ansonsten in zwei Jahren kaum realisierbar gewesen wäre. Für Startups ergeben sich daraus viele Chancen, vor allem im Hinblick auf den Vertrieb und die Vermarktung der eigenen Produkte und Dienstleistungen. Dank der Digitalisierung, die in Krisenzeiten schneller umgesetzt und involviert wurde, ist es in vielen Aspekten einfacher geworden, ein Unternehmen entsprechend voranzubringen, sodass die digitalen Systeme folgende Chancen für junge Unternehmen mitbringen:

Welche Startup-Branchen und Unternehmensbereiche könnten von der Digitalisierung nach Corona besonders profitieren?

Der technologische Fortschritt, die veränderte Erwartungshaltung von Kunden an die Produkte und das Kaufverhalten sowie die bessere Breitband-Infrastruktur veranlassen dazu, die Vorteile der Digitalisierung möglichst schnell auch im eigenen Unternehmen zu nutzen. Nur so lässt sich aktuell ein (internationaler) Wettbewerbsvorteil erarbeiten und individuelle Kundenwünsche können kostengünstiger, ressourceneffizienter und schneller bedient werden. Vor allem für Startups ist eine möglichst effiziente Produktion sowie eine breit gestreute Vermarktung wichtig für den langfristigen Unternehmenserfolg. Im Grunde genommen gibt es keine Branche, die nicht von der Digitalisierung in Krisenzeiten profitiert, insofern die Chancen rechtzeitig erkannt und genutzt werden. Dies kann beispielsweise durch die Involvierung der nötigen Technik umgesetzt werden, etwa durch passende Drucker für Startups und KMU, individuelle Computersysteme, KI-Anwendungen und sonstige technische Innovationen.

Welche konkreten Veränderungen haben sich in den letzten Wochen für Arbeitgeber in (Startup-)Unternehmen ergeben?

Corona hat in der Wirtschaft zu einem allgemeinen Umdenken geführt. Was bis vor einigen Monaten noch als unüberwindbare Hürde betrachtet wurde, konnte in Krisenzeiten plötzlich im Handumdrehen umgesetzt werden. Flexibilität und eine schnelle Umsetzung waren so wichtig wie nie zuvor, um auch unter den schwierigen Bedingungen noch Wettbewerbsfähig bleiben zu können. Homeoffice ist in der Arbeitswelt allgegenwärtig geworden, Webinare für Weiterbildungen sind beliebt wie nie zuvor und als vollwertige Alternative zu Präsenzveranstaltungen haben sich Videomeetings etabliert. Im Grunde genommen hat die Notlage also dazu geführt, dass vorherige bürokratische Hürden plötzlich nicht mehr im Wege stehen mussten, sodass die Corona-Krise hier als Chance und Beschleuniger fungiert.

Welche Risiken gilt es bei Startups bei der zunehmenden Digitalisierung ebenfalls zu beachten?

Die Digitalisierung entwickelt sich exponentiell. Je länger ein Unternehmen bei der Digitalisierung zögert, umso schwerer wird es letzten Endes werden, den Vorsprung der Konkurrenz wieder aufzuholen. Deshalb müssen vor allem junge Unternehmen die Digitalisierung so schnell wie möglich selbst vorantreiben. Allerdings gibt es auch einige Risiken, die von vielen Experten als kritisch betrachtet werden. Dazu gehören die technische Sicherheit, die Anforderungen an den Datenschutz sowie der allgegenwärtige Mangel an Fachkräften, der sich in immer mehr Unternehmen bemerkbar macht. Die Umsetzung der Digitalisierungsprojekte wird durch diese Aspekte nicht selten behindert.

Zusammenfassung

Durch die Corona-Krise ist der Digitalisierungsfortschritt erheblich vorangetrieben worden. Vor allem für junge Startup Unternehmen ist es deshalb an der Zeit, die Chancen rechtzeitig zu erkennen und zielgerichtet für das eigene Unternehmen einzusetzen.

 

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Redaktion




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