Business-Angels und Existenzgründer

Geschrieben am Juni 25, 2007 
abgelegt unter: Business-Angel, Existenzgründung, Finanzierung | 5 Kommentare

Business-Angels sind meist für die erfolgreiche Gründung von großem Vorteil. Welcher Existenzgründer hat denn schon bei Gründung des Unternehmens das nötige Startkapital zur Hand? Gelder von den Banken zu bekommen ist auch kein leichtes Unterfangen. Aber nicht nur um den Kapitalstock des Unternehmens aufzubessern, nein auch durch ihre Kompetenz sind Business-Angel für Existenzgründer sehr wichtig.

Wie unterstützen Business-Angels Existenzgründer?

Natürlich sollte ein Business-Angel das Unternehmen nicht nur von der Kapitalseite her unterstützen, sondern sich in der Gründungsphase auch aktiv mit seinen Erfahrungen und seinem Know-How in das Unternehmen einbringen, ohne das Unternehmen in seiner Kreativität einzuschränken. Existenzgründer begehen oftmals viele Fehler, jeder beginnt mal von vorn und da sind Fehler in der unternehmerischen Tätigkeit ganz natürlich. Genau hier spielt der Business-Angel eine wichtige Rolle. Business-Angel zeichnen sich eben auch durch ihre unternehmerische Erfahrung aus und von dieser profitiert der Existenzgründer.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kontakte. Der Business-Angel verfügt im Gegensatz zum Existenzgründer durch seine zumeist langjährige Tätigkeit über ein Netzwerk von Kontakten. Auch hier profitiert der Existenzgründer. Um aber all diese Vorteile eines Business-Angels nutzen zu können sollte der Business-Angel über eine gewisse Fachkompetenz verfügen. Ein Beispiel. Man gründet eine Firma mit Fokus auf das Internetbusiness. Niemanden ist geholfen wenn der Business-Angel sich zwar bestens im Maschinenbau auskennt, aber vom Internet keine Ahnung hat.

An wie vielen Unternehmen ist der Business-Angel beteiligt? Diese Frage sollte nicht unterschätzt werden, immerhin soll er ja auch einen Überblick vom eigenen Unternehmen haben und sich gegebenenfalls aktiv einbringen. Wenn der Business-Angel aber an über hundert oder mehr Firmen beteiligt ist, kann sich jeder vorstellen wieviel Energie ein Business-Angel in das Unternehmen investieren kann.


Wieviel Anteile erhält der Businessangel vom Unternehmen für seine Beteiligung?

Jens Kunath, ein aktiver Business-Angel, beschreibt in seinem Blog wieviele Anteile ein Business-Angel erhält. Zudem skizziert er beispielhaft wie die Finanzierung eines Startups vonstatten geht. Auch sehr interessant ist ein Artikel, in dem er die eigene Arbeit als Business-Angel beschreibt.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage:

Wie finde ich nun den richtigen Business-Angel für mein Unternehmen?

Zum einem gibt es das Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND). Auf den Internetseiten des Netzwerks findet man alle Informationen rund um Business-Angels. BAND widmet sich in besonderem Maße den Busienss-Angels-Netzwerken. In diesen Netzwerken finden Existenzgründer und Business-Angels eine Plattform um Unternehmensbeteiligungen zu initieren. Hauptaugenmerk der Business-Angels-Netzwerke ist das Screening und Matching. Beim Screening werden die Existenzgründer auf ihre Eignung geprüft, das Matching bringt dann Business-Angels und Unternehmen zusammen. Bei BAND sind an die 40 Business-Angels-Netzwerke in Deutschland gelistet.

Deutsche-Startups.de hat eine Investoren-Liste veröffentlich bei der auch einige Business-Angels dabei sind. Wer ein Startup aus den Bereichen Internet und Wireless gegründet hat kann auch mal hier schauen.

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neue Alternative zu Google Adsense und Adwords

Geschrieben am Juni 19, 2007 
abgelegt unter: Internet, Marketing | 4 Kommentare

contaxe_colored_small.jpg

Mit Contaxe gibt es eine vielversprechende Alternative zu Google Adsense und Adwords. Contaxe ist eine neue Internet-Werbeplattform mit folgenden Möglichkeiten:

  • Kontextsensitive (inhaltsbezogene) Online-Werbung
  • Allgemeine (statische) Online-Werbung
  • Premium-Vermarktung
  • Affiliate Marketing / Performance Marketing

Das gute an contaxe ist, das der Publisher die Möglichkeit hat in die Werbemittelschaltung gezielt einzugreifen. Denn es gibt neben der kontextsensitive Werbung auch eine Kombination aus statischer und kontextsensitive Werbung. Wer möchte kann auch nur statische Werbung schalten. Dadurch kann der Publisher inhaltsbezogene und nicht inhaltsbezogene Werbung auf einem einzigen Werbeplatz kombinieren. Durch die Möglichkeiten ist es wohl zu erwarten, dass die Werbeeinnahmen im Vergleich zu anderen Systemen höher ausfallen werden.

Was aber Contaxe von Google Adsense abheben dürfte ist die Möglichkeit Image-Anzeigen mit Text-Anzeigen zu kombinieren. Das sieht dann wie folgt aus.

contaxe-demobanner.jpg

Bleibt die Frage wie schnell Contaxe auch genügend Werbemittel zur Verfügung stellen kann. Bis zum 1.Juli werden deshalb auch keine Werbemittel ausgeliefert, bis dahin läuft noch die Voranmeldephase. Schön wäre es Contaxe zusammen mit Google Adsense nutzen zu können, doch ob sich dies mit den Google Adsense Programmrichtlinien vereinbaren lässt? Denn dazu heisst es:

Um Verwirrung bei den Nutzern zu vermeiden, dürfen Google-Anzeigen oder -Suchfelder nicht auf Websites mit anderen Anzeigen oder Services veröffentlicht werden, die dasselbe Layout und dieselben Farben wie Google-Anzeigen oder -Suchfelder verwenden. Auf Ihrer Website dürfen Sie zwar eigene Anzeigen verkaufen, müssen jedoch dabei sicherstellen, dass diese Anzeigen keinesfalls mit Google-Anzeigen verwechselt werden.

via: internet4you

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Wie bist du zum Bloggen gekommen – Liste der teilnehmenden Blogs fertiggestellt

Geschrieben am Juni 19, 2007 
abgelegt unter: Internet, Tipps und Tricks, Umfragen | 1 Kommentar

In meinem Artikel, warum man als Firma einen Weblog betreiben sollte verwies ich auch auf ein interessantes Blog-Projekt von ProBloggerWorld. Rene hatte dazu aufgerufen, in seinem Blog einen Beitrag darüber zu schreiben wie man zum bloggen gekommen ist. Die Liste der teilnehmenden Blogs ist nun veröffentlicht.

1. Wie bin ich eigentlich zum Bloggen gekommen?
2. wie ich zum bloggen kam
3. Wie ich zum Bloggen gekommen bin
4. Blog-Projekt auf Probloggerworld
5. Wie ich zum Bloggen kam
6. Wie ich zum Bloggen kam
7. wie ich zum bloggen gekommen bin
8. Bloggen bringt saumäßig viel Traffic auf Deine Homepage – ehrlich!
9. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
10. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
11. Bloggen, die Freude, jeden Tag einen belebten Marktplatz zu besuchen.
12. Wie kam ich zum Bloggen?
13. Medium Weblog – Sendungsbewusstsein oder was?
14. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
15. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
16. Wie ich zum Bloggen gekommen bin?
17. So bin ich zum Bloggen gekommen
18. Blog-Projekt: Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
19. wie ich zum bloggen kam
20. Wie war ich denn eigentlich zum Bloggen gekommen?
21. Wie bin ich zum bloggen gekommen?
22. Bloggen als Firma? Definitiv!
23. Wie ich zum Blogger mutiert bin
24. Warum man als Firma einen Weblog betreiben sollte
25. Was mich zum bloggen gebracht hat
26. Wie kam ich zum bloggen
27. Wie bin ich eigentlich zum Bloggen gekommen?
28. Wie ich zum Bloggen gekommen bin
29. Geschichte meines Weblogs
30. Blog-Projekt: Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
31. bloggen
32. Warum das Ganze
33. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
34. Bloggen – wieso, weshalb, warum?
35. So bin ich zum Bloggen gekommen
36. Ich war jung nur Geld gab es keins!
37. Wie ich zum bloggen gekommen bin
38. Von der Homepage zum Blog: meine Netzgeschichte
39. Wie ich zum Bloggen gekommen bin
40. Wie alles begann
41. Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
42. Wie ich zum Bloggen kam
43. Wie alles begann?
44. Blog sucht Sphäre oder: Warum blogge ich?
45. Wie bin ich zum bloggen gekommen? – Ein Blog-Projekt
46. Blog-Projekt – wie bin ich zum Bloggen gekommen
47. Wie bin ich zum Bloggen gekommen
48. Wie hat das bei uns mit dem Bloggen angefangen
49. Wie ich zum Bloggen gekommen bin?
50. Wie ich zum Bloggen gekommen bin.
51. Lassen wir die Katze aus dem Sack
52. Wie ich zum bloggen gekommen bin
53. Der Internet Marketing Guide startet

lesen und dann einfach mal selber bloggen 🙂

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Startup gründen? Ja oder Nein

Geschrieben am Juni 17, 2007 
abgelegt unter: Existenzgründung, Finanzierung | hinterlasse einen Kommentar

Startups schießen ja mittlerweile, obwohl die Ich-Ag ausgelaufen ist, wie Pilze aus dem Boden. Blogrolle hat sich des Themas angenommen und die Kosten überschlagen.

via: Basic Thinking

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Leitfaden für Corporate Blogs

Geschrieben am Juni 14, 2007 
abgelegt unter: Checklisten, Internet, Tipps und Tricks | 1 Kommentar

Corporate Blogs stellen für Unternehmen nicht nur eine Chance dar, Marketing zu betreiben, Kundenbindung zu fördern, und die Unternehmenskommunikation zu fördern. Nein, Corporate Blogs stellen für Unternehmen auch eine Gefahr dar.

Gemäß dem am 1. März 2007 in Kraft getretenen Telemediengesetz (TMG) stellen Blogs grundsätzlich Telemedien dar, also elektronische Informations- und Kommunikationsdienste. Einerseits geben Blogs Nutzern die Gelegenheit, sich zu äußern. Das hat unterschiedliche rechtliche Implikationen, die es zu beachten gilt. Andererseits liegt es im Wesen der Blogs, dass sie in der Regel langfristig archiviert werden und somit auch über einen langen Zeitraum Einblicke in die Persönlichkeit eines Bloggers zulassen. „Jeder Blogger sollte aus Gründen des Selbstdatenschutzes genau überlegen, was und wie er formuliert“, sagt Dr. Sabine Grapentin. „Unternehmen, die Corporate Blogs einsetzen wollen, sollten sich darüber im Klaren sein, in welchem Umfang sie bestimmte Inhalte kontrollieren müssen und möglicherweise dafür haften.“ Der Leitfaden liefert hier mit konkreten Beispielen Hilfestellung.

Der BVDW, Interessenvertretung der Digitalen Wirtschaft, hat dazu einen Leitfaden zusammen mit Dr. Sabine Grapentin zusammengestellt, die Unternehmen eine Hilfestellung im Umgang mit den neuen Medien, speziell den Corporate Blogs, geben soll.

Das auch andere Blogs und Blogger eine Gefahr für die Unternehmenskultur darstellen, weil eben oftmals nur abgeschrieben und unzureichend recherchiert wird, stellt die Frage wie behutsam müssen Blogger mit Informationen umgehen.

In der aktuellen Diskussion der Blogospähre zu Themen wie Trigami und Linklift kann man aber auch sehen, das Corporate Blogs zur Kommunikation mit den Kunden taugen. Bloggen heisst eben nicht nur Meinungsfreiheit, sondern auch Kommunikation und Diskussion.

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Wie mache ich einen Blog erfolgreich

Geschrieben am Juni 13, 2007 
abgelegt unter: Internet, Tipps und Tricks | 7 Kommentare

Vor kurzem habe ich darüber geschrieben warum man als Unternehmer einen Firmenblog betreiben sollte. Wenn der Blog erstmal eingerichtet ist, die ersten Artikel geschrieben sind möchte man auch gerne Besucher auf seinem Blog begrüßen dürfen. Wie man erfolgreich einen Blog schreibt, beschreibt ausführlich der Devster in seinem 10-Punkte-Plan.

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Abmahnungen – abgemahnt, abgezockt und selber schuld

Geschrieben am Juni 12, 2007 
abgelegt unter: Allgemein, Rechtsfragen, Tipps und Tricks | 2 Kommentare

Abmahnungen sind sicherlich ein ganz wichtiges Thema. Gerade Existenzgründer, unbedarft und voller Tatendrang begeben sich oftmals ungewollt in gefährliche Fahrwasser. Nach meinem letzen Artikel „Warum man als Firma einen Weblog betreiben sollte“ schiebe ich heute gleich ein passendes Thema hinterher. Abmahnungen. Wer kennt nicht das Gefühl, wie sich der Magen zusammenkrampft und das nur weil man wieder eine dieser Spam-Mails im Briefkasten hatte und die erstmal für eine Abmahnung hielt. Gut da legt sich die Aufregung schnell wieder. Das Gefühl aber bleibt und vor allem der Gedanke, kann ich mit den Sachen die ich im Internet mache auch abgemahnt werden?

Fangen wir also der Reihe nach an.

Wann und von Wem kann man abgemahnt werden?

Abgemahnt kann man werden, wenn man einen Rechtsverstoß begeht. Derjenige der dadurch geschädigt wird, hat das Recht einen abzumahnen. Das führt uns gleich zur nächsten Frage, was ist denn ein Rechtsverstoß. Ein Rechtsverstoß könnte z.B. die Verwendung eines urheberrechtlich geschützten Dokumentes, wie Bilder, Texte, Grafiken sein. Auch bei der Benutzung eines markenrechtlich geschützen Logos handelt es sich um einen Rechtsverstoß, wenn der Markeninhaber der Benutzung des Logos nicht zugestimmt hat. Unternehmer können andere Unternehmen abmahnen wenn diese sich nicht an gesetzliche Bestimmungen halten und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das ist dann ein Rechtsverstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Dann gibt es da noch die Abmahnungen wegen unzureichender oder fehlender Impressumsangaben. Und was viele nicht wissen, es ist auch mögliche eine wiedergegebene Meinung abzumahnen, doch dazu später mehr.

Man sieht also, abgemahnt werden kann man wegen unzähliger Dinge. Auch beziehen sich Abmahnungen nicht immer nur auf das Urheberrecht, sondern können auch durch das Wettbewerbsrecht und das Markenrecht gerechtfertigt sein.

Wie wird abgemahnt?

In der Regel erhält man einen Brief mit der Aufforderung der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung. Das heisst das man sich dazu bereit erklärt etwas zu unterlasssen und bei Zuwiderhandlung die entsprechenden Konsequenzen zu tragen. Bei den Strafen für das Zuwiderhandeln handelt es sich in zumeist um Geldsummen. Diese sind recht hoch, um auch genügend Abschreckungspotential zu haben. Mit dem Abgeben einer strafbewährten Unterlassungserklärung gesteht man zudem ein, das man etwas falsch gemacht hat, also ein Rechtsverstoß vorliegt. Den bis dahin durch diesen Rechtsverstoß entstandenden Schaden muss man natürlich auch begleichen.

Was kann ich tun um nicht abgemahnt zu werden?

Wenn man Bilder aus dem Internet benutzen möchte, sollte man sich genau über die rechtliche Situation erkundigen. Einfach so Bilder aus dem Internet weiterwenden das geht nicht (siehe Fall Brötchen). Freie Bilddatenbanken wie photocase, aboutpixel und wie sie noch alle heißen sind mit Vorsicht zu genießen. Zwar weisen diese Bilddatenbanken darauf hin, dass das Bild im Internet weiterverwendet werden darf, doch die rechtliche Situation ist hier nicht ganz klar. Ich empfehle dann lieber Bilddatenbanken wie fotolia. Da kosten die Bilder zwar etwas, dafür ist eine Weiterverwendung aber ausdrücklich erlaubt. Von den Videoportalen wie Youtube, Google Video und Co. rate ich auch ab, da hier die rechtliche Situation auch nicht abschließend geklärt ist. Zwar habe ich noch keine Fall gehört, bei dem es zu einer Abmahnung aufgrund der Benutzung eines Videos aus einer Videoplattform kam, aber generell würde ich davon abraten, es sei denn der Ursprung des Videos ist zweifelsfrei geklärt und rechtlich nicht zu beanstanden. Auch flickr ist mit Vorsicht zu genießen, wenn hier Fotos verwendet werden sollen, dann bitte nur solche die unter der Creative Commons laufen. Der beste Weg sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen ist zweifelsohne die direkte Anfrage beim Urheber. Wenn dieser der Benutzung zustimmt kann nichts mehr schief gehen. Oftmals findet man auch Bilder im Pressebereich von Firmen oder Webseiten, wenn dort die Benutzung nicht ausdrücklich verboten ist, denke ich dürfte es dabei keine Probleme geben.

Bei Texten sollte man auch sehr vorsichtig sein. Am besten man schreibt seine eigenen Texte. Niemand wird dich abmahnen wenn du deinen eigenen Text schreibst, selbst dann nicht wenn man ihn irgendwo anders gelesen und neu zusammengeschrieben hat. Das machen sowieso die meisten 🙂
Eine Möglichkeit andere Texte zu verwenden, sind Zitate. das heisst aber nicht, das man einfach den gesamten Text nimmt und mit Zitatzeichen versehen kann. Duplikate kann man sehr schnell mit Internetdiensten wie copyscape erkennen. Und wenn man sich vor Augen hält, das die Suchmaschine Google keinen doppelten Inhalt (DC = duplicate content) mag, dann lässt man sowieso die Finger davon, es sei denn man möchte nicht in den Serps (Suchmaschienergebnissen) gelistet sein. Wer trotzdem nicht alleine schreiben möchte, dem kann man solche Dienste wie textbroker empfehlen. Und auch Pressemitteilungen stellen eine Möglichkeit dar, nicht selber schreiben zu müssen. Bedenke aber das es sich hierbei schnell um DC handeln könnte.

Wenn du markenrechtlich geschütze Logos verwenden möchtest, selbst wenn du nur darüber berichtest, solltest du dir die Genehmigung zur Verwendung der Marke beim Markeninhaber einholen. Ansonsten kann es dir so wie dem Saftblog ergehen. Wer dann keine große Community hinter sich hat, für den wirds dann richtig teuer. Auch das Benennen von Marken sollte mit Vorsicht genossen werden. Das hauptsächliche Problem bei den Marken stellen nicht die Marken dar, sondern der Umstand das du eben mit dieser Marke (neben dem Logo wird sie meistens auch benannt) in den Suchmaschinen vielleicht mit dem Keywort = Marke vor dem eigentlichen Markeninhaber stehst und das sehen die nicht gerne. Aber das sollte man von Einzelfall zu Einzelfall abwägen. Ein Beispiel. Wenn ich z.B. für Sony (mmh… hier benenne ich auch eine Marke) die Spielkonsole PS3 über das Amazons Partnerprogramm vertreibe, dann liegt es wohl nicht im Interesse von Sony das ich den Namen der Spielkonsole nicht nennen darf. Hier muss jeder selber wissen wie weit er gehen möchte. Im Zweifelsfall immer beim Rechteinhaber nachfragen.

Kommen wir jetzt wie oben schon angesprochen auf den Umstand, das auch Meinungen abgemahnt werden können. Wir haben hier in Deutschland zwar sowas wie Meinungsfreiheit, dass heisst aber nicht, das du alles sagen darfst. Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen in höher stehenden Gesetzen. Man könnte es auch so ausdrücken. Deine eigene Freiheit geht so weit, solange du nicht die Freiheit des anderen einschränkst. Wenn meine Meinung eine Tatsache ist, also eine Tatsachenbehauptung wird mir nichts passieren, es sei denn sie ist falsch (falsche Tatsachenbehauptung). Wenn meine Meinung aber sich gegen einen anderen richtet, könnte es als Beleidigung auslegen werden. Die Grenzen, was beleidigend ist und was nicht sind nicht klar abgesteckt. Von daher empfehle ich hier jeden, wie auch im Geschäftsleben üblich, sich an den guten Ton zu halten. Ich persönlich verwende häufig solche Aussagen wie, offensichtlich, wohl, hierbei könnte, nach meiner Erfahrung usw., denn mit solchen schwammigen Aussagen ist die Chance gering das dir etwas passiert. Geize also nicht mit solchen Wörtern. Wenn man sich mal die Zeitungen aufmerksam durchliest, bemerkt man das dies ein legitimes Mittel ist, welches selbst gestandene Journalisten gerne einsetzen. Ansonsten bleibt mir hier nur noch zu sagen, manchmal ist weniger sagen mehr. 🙂

Da ich hier nicht alles über Abmahnungen wiedergegeben habe, empfehle ich euch das pdf-magazin upload. Die aktuelle Ausgabe haben sie ganz dem Thema Abmahnung gewidmet.

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Warum man als Firma einen Weblog betreiben sollte

Geschrieben am Juni 9, 2007 
abgelegt unter: Internet, Tipps und Tricks | 59 Kommentare

Firmen entdecken Weblogs. Doch wozu taugen sie eigentlich. Sind Weblogs nur eine nette Spielerei? Ganz sicher nicht. Weblogs können Firmen in vielfältiger Hinsicht dienen. Zum ersten stellen Weblogs, wir sprechen hier um genau zu sein von Corporate Blogs (Firmenblogs), ein geeignetes Mittel für die interne und externe Kommunikation dar. Oftmals werden sie auch zu Marketingzwecken eingesetzt. Corporate Blogs weisen aber alle eine Gemeinsamkeit auf. Sie sind gebrandet. Das heisst, Corporate Blogs haben als Erkennungsmerkmal das Firmenlogo eingebunden. Man kann jetzt auch noch eine weitere Unterscheidung treffen, hierbei wird dann auch die Frage beantwortet warum man als Firma ein Weblog betreibt.

Man unterscheidet Weblogs zwischen:

Knowledge-Blogs – dienen hauptsächlich der internen Kommunikation, z.B. als Wissensdatenbank

Themen-Blogs – hierbei stellen Unternehmen ihre Kompetenzen zu einem bestimmten Thema heraus. wie in diesem Themen-Blog über Passivhäuser eines Berliner Architekturbüros.

Produkt- und Marken-Blogs
– hiebei geht es wie der Name schon besagt um Produkte und Marken

Projekt-Blogs – zumeist auch für die interne Kommunikation gedacht

Die Liste ist bestimmt nicht abschließend. Man sieht, Blogs können für Unternehmen für die unterschiedlichsten Aufgaben zu gebrauchen sein. Darüber hinaus haben Blogs aber noch weitere Vorteile. Blogs werden von google sehr gerne indiziert. Man könnte fast meinen Google liebt Blogs. Dadurch kann man den Besucherstrom auf seine Firmenseite erhöhen und so potentielle Kunden erschließen. Durch die eingebaute Kommentarfunktion wird der Besucher angeregt sich auf dem Blog aktiv zu beteiligen. Über diese Feedbacks können Firmen z.B. Rückschlüsse auf die Qualität ihrer Dienstleistung oder Produkte ziehen. Aber auch für die Kundenbindung stellen Weblogs ein geeignetes Instrument dar. Es hängt natürlich vom Schreibstil ab, aber hat man erstmal einen eigenen, interessanten Schreibstil entwickelt, lassen Stammleser nicht lange auf sich warten. Wobei hierbei gesagt werden sollte, das Corporate Blogs sich zumeist einer eher nüchternden, sachlichen Sprache bedienen. Doch mit etwas Übung kann man sich auch hier leicht eine Stammleserschaft aufbauen. Und zu guter letzt kommt man beim Bloggen mit anderen Bloggern in Kontakt. Das müssen nicht nur Mitbewerber sein, man wird erstaunt sein wieviele Blogger sich doch auch mit Themennischen beschäftigen, sei aus Lust am Thema oder am Bloggen.

Rene, Betreiber des Weblogs ProBloggerWorld hat kürzlich das Blog-projekt „Wie bist du zum Bloggen gekommen“ ins Leben gerufen. Dazu wird es demnächst eine Liste mit den teilnehmenden Blogs geben. Einfach mal reinschauen und lesen wie andere zum Bloggen kamen. Ich denke das wird dem einen oder anderen eine gute Entscheidungshilfe für das Betreiben eines Weblogs sein.

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Organisatorische Aufgaben bei der Unternehmensgründung

Geschrieben am Juni 9, 2007 
abgelegt unter: Existenzgründung, Organisation | 1 Kommentar

Bei der Unternehmensgründung fallen jede Menge organisatorische Aufgaben an. Wie z.B. Raumbeschaffung, Mitarbeitereinsatz, Ein- und Verkauf. Um diese organisatorischen Aufgaben bewältigen zu können gliedert man sie in organisatorische Aufgaben und Fachaufgaben. Der Unterschied zwischen einer organisatorischen Aufgabe und einer Fachaufgabe besteht darin, dass eine organisatorische Aufgabe den Rahmen für den Ablauf von Aufgaben in einem Unternehmen vorgibt, während die Fachaufgabe die Umsetzung der organisatorischen Aufgabe beschreibt.

Ein Beispiel zur Mitarbeiterführung:

Die organisatorische Aufgabe besteht in dem Zuweisen von Aufgaben für ihre Mitarbeiter. Die Fachaufgabe könnte dann die Mitarbeiterbewertung sein.

Oder wenn es um das Einstellen von Mitarbeitern geht könnte die organisatorische Aufgabe, das Feststellen des Bedarfs an Fachkräften sein und die dazugehörige Fachaufgabe wäre z.B. das Aufgeben von Stellenanzeigen.

Die Schwierigkeit besteht darin, festzustellen ob es sich um eine organisatorische Aufgabe oder um eine Fachaufgabe handelt. Alle Aufgaben müssen organisatorisch geregelt werden. Dazu besitzen Aufgaben bestimmte Merkmale:

Aufgabenträger – für wenn ist die Aufgabe gedacht und wer führt sie aus?
Informationen – welche Informationen müssen dem Aufgabenträger zur Verfügung stehen um die Aufgabe ausführen zu können?
Häufigkeit – wie oft soll eine Aufgabe ausgeführt werden?
Mittel – mit welchen Sach- und Hilfsmitteln kann die Aufgabe ausgeführt werden?
Zeit – bis wann soll die Aufgabe ausgeführt werden?
Ort – wo soll die Aufgabe ausgeführt werden?

Diese Aufgabenmerkmale sind ganz wichtig für die Ablauforganisation. Die Ablauforganisation beschreibt den Arbeitsprozess der nötig ist um eine Aufgabe zu erfüllen. Es handelt sich also um die Koordination der einzelnen Arbeitsvorgänge.

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Investoren-Liste von A-Z

Geschrieben am Juni 7, 2007 
abgelegt unter: Existenzgründung, Finanzierung, Gründerszene | 5 Kommentare

Ihr Unternehmen, Startup oder Neugründung braucht noch Investoren, eine finanzielle Beteiligung oder Venture Capital (VC)? Auf deutsche-startups.de wurde nun eine aktuelle Investoren-Liste veröffentlicht. darunter finden sich namhafte Investoren angefangen von AS Venture bis zum Zeit Verlag. Noch sind nicht alle Einträge der Investorenliste erstellt, die fehlenden sollen aber Stück für Stück folgen.

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