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Existenzgründung – Unternehmensnachfolge

Es gibt mehrere Möglichkeiten in die Unternehmensnachfolge einzutreten.

Grundsätzlich liegt es im Entscheidungsfeld des Unternehmers und/oder der Gesellschafter die Belange des Unternehmens schon bei Gründung oder noch zu Lebzeiten zu gestalten. Dringend empfohlen wird, schon zu Lebzeiten des Unternehmers Regelungen zur vorweggenommenen oder endgültigen Unternehmensnachfolge zu treffen, um nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, dass möglicherweise das Unternehmen ungeregelt an Wirtschaftskraft verliert und letztendlich möglicherweise dem Untergang preisgegeben ist. Denn wenn keine Regelungen getroffen werden, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Gerade die gesetzliche Erbfolge mit möglichen Streitigkeiten oder Vorstellungen, wegen der sehr unterschiedlichen denkbaren Lebens-, Familien- und wirtschaftlichen Verhältnisse, kann zu ungewollten Uneinigkeiten innerhalb der Erbengemeinschaft führen. Möglicherweise sind die Erben mit der Führung eines Unternehmens auch überfordert, wenn nicht eine Einarbeitung erfolgte. Weiterlesen

Gestaltung von Geschäftsbriefen

Gesetzliche Vorschriften

Bei der Gestaltung von Geschäftsbriefen sind neben der individuellen Ausgestaltung auch gesetzliche Vorschriften zu beachten.

Warum gibt es Pflichtangaben?

Angaben auf Geschäftsbriefen sollen Geschäftspartnern, Verbrauchern und Behörden die Möglichkeit geben, sich über die wesentlichen Verhältnisse des Unternehmens zu informieren. Allein die Angabe der Handelsregisternummer eröffnet einem Geschäftspartner unkompliziert, sich beim Registergericht Auskünfte über das Unternehmen einzuholen. Weiterlesen

Existenzgründung, Risiko, Risikoabwägung – Versicherungen

Als Existenzgründer geht man das Risiko des unternehmerischen Erfolges ein, gegen welches man sich nicht versichern kann. Allerdings liegen wirtschaftliches, betriebliches Risiko und der Erfolg dicht beieinander.

Dem Existenzgründer liegt zunächst das wichtigste Ziel am Herzen, nämlich,  sich und sein Unternehmen am Markt zu präsentieren und als stabile Größe zu etablieren.

Gerade in der Gründungsphase des Unternehmens müssen die Kosten gering gehalten werden, also bedarf es einer genauen Abwägung, welche Versicherungen notwendig und erforderlich sind, um sich gegen Schäden, welche die Arbeit im Unternehmen (betriebliche Versicherungen) beeinträchtigen abzusichern. Bei einigen Tätigkeitsausführungen sind Pflichtversicherungen vorgeschrieben (zum Beispiel: für Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte). Nicht vergessen werden darf die persönliche Absicherung des Existenzgründers (persönliche Versicherungen) gegen Krankheit und die Sicherstellung der Altersvorsorge sowie die Absicherung der Familie. Weiterlesen

Existenzgründung in der Gastronomie

Ob die Gründung eines Imbiss, eines Bistros, eines Cafes oder Restaurants angedacht ist, die Tätigkeit im gastronomischen Bereich verspricht eine vielseitige, spannende, den Menschen nahe Tätigkeit in der Selbstständigkeit, mit der Möglichkeit, seine eigenen Vorstellungen von Bewirtung und Ausschank zu verwirklichen.

Vor der Eröffnung sind jedoch viele „Hausaufgaben“ zu erledigen, damit die Idee nicht zum Fiasko sondern zu einer sicheren Einnahmequelle wird. Es steht also bei Ausgestaltung der Idee die genaue Planung des Vorhabens und der Kalkulation der Kosten im Vordergrund; also die Erstellung eines tragfähigen Konzeptes. Bei Erarbeitung dessen sind Augenmerk auf wichtige Aspekte, wie Marktanalyse unter Berücksichtigung der Konkurrenzsituation, die Konsumentenanalyse, die Erörterung von regionalen und marktspezifischen Stärken bzw. Schwächen, einer Risikoanalyse – Erstellung von Alternativberechnungen und/oder -planungen –, Planungsrechungen betreffend der Umsatz-, Kosten- und Gewinnplanung und so weiter zu berücksichtigen. Also die üblichen Anschauungsebenen der Existenzgründung.

Neben diesen grundlegenden Existenzgründergedanken hat die Gründung in der Gastronomie noch verschiedene weiter Besonderheiten, welche berücksichtigt werden müssen.

Eigentlich herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit, was bereits im Artikel vom 17.10.2012 „Gewerbefreiheit im Zusammen-/Gegenspiel mit der Erlaubnispflichtigkeit“ thematisiert wurde. Weiterlesen

Existenzgründung mit steuerlicher Erleichterung bei sog. Kleinunternehmen

Kleinunternehmerregelung

Speziell für Kleinunternehmen hat der Gesetzgeber einige Regelungen geschaffen, welche dass alltägliche Geschäftsleben vereinfachen können, denn Unternehmer mit einem niedrigen Umsatz werden wie Nichtunternehmer behandelt. Dies führt dazu, dass, wenn man als Kleinunternehmer gilt, keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen muss. Die so genannte Kleinunternehmerregelung ist in § 19 Umsatzsteuergesetz geregelt.

Voraussetzungen für die Einstufung als Kleinunternehmer sind:

1. Der  Jahresumsatz – bei Existenzgründern der hochgerechnete, voraussichtliche – einschließlich der möglichen Umsatzsteuer darf voraussichtlich nicht 17.500 € überschreiten.

2. Im Folgejahr darf der voraussichtliche Gesamtumsatz des betreffenden Jahres 50.000 € nicht übersteigen.

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Existenzgründung als Chance aus der Arbeitslosigkeit – Teil II

Teil II: Einstiegsgeld / Investitionsdarlehen

Wie bereits im I. Teil des Artikels am 29.10.2012 berichtet, gibt es viele verschiedene Motivationen, aus denen eine Existenzgründung resultiert. Aus dieser vermeintlichen Aussichtslosigkeit kann auch die Hilfe der ARGE/Jobcenter durch die Zurverfügungstellung von Einstiegsgeld oder die Ausreichung eines Investitionsdarlehens hilfreich genutzt werden.

Existenzgründer, die ein Unternehmen  bzw. die Selbstständigkeit aus dem Arbeitslosengeld II heraus gründen, können durch die ARGE/Jobcenter Unterstützung in Form eines laufenden monatlichen Zuschusses, das Einstiegsgeld oder auch durch die Gewährung eines Investitionsdarlehens bekommen.

Einstiegsgeld

Das sogenannte Einstiegsgeld findet seine rechtliche Grundlage in § 16 b Sozialgesetz Zweites Buch (SGB II).

Achtung: Der Antrag auf Gewährung von Einstiegsgeld ist vor Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit bei der zuständigen ARGE zu stellen. Weiterlesen

Existenzgründung als Chance aus der Arbeitslosigkeit

Teil I: Gründerzuschuss

Es gibt viele verschiedene Motivationen, aus denen eine Existenzgründung resultiert. Oftmals führt die vermeintliche Aussichtslosigkeit am Arbeitsmarkt dazu, dass Unternehmen aus der unglücklichen Arbeitsmarktprognose für den Unternehmensgründer entstehen. Diese Bemühungen werden sowohl von der Agentur für Arbeit als auch von der ARGE/Jobcenter befürwortet und unterstützt.

Existenzgründer, die ein Unternehmen  bzw. die Selbstständigkeit aus dem Arbeitslosengeld I heraus gründen, können den sogenannten Gründungszuschuss bei ihrer Agentur für Arbeit beantragen. Grundvoraussetzung ist hier, dass eine tragfähige Geschäftsidee vorgewiesen werden kann.

Der Gründerzuschuss wird in zwei Abschnitten gewährt. Weiterlesen

Ab 01.01.2013 Authentifizierung bei Umsatzsteuer-Voranmeldung / Lohnsteuer-Anmeldung

Momentan können Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteuer-Anmeldungen als elektronische Steuererklärungen mit dem Verfahren ELSTER ohne Authentifizierung, also ohne den Nachweis der Echtheit, Originalität, an das Finanzamt übermittelt werden.

Aufgrund einer Änderung der geltenden Steuerdaten-Übermittlungsverordnung müssen ab dem 1.1.2013 (Vor-)Anmeldungen zwingend authentifiziert übermittelt werden. Dies gilt für das gesamte Bundesgebiet. Weiterlesen

Gewerbefreiheit im Zusammen-/Gegenspiel mit der Erlaubnispflichtigkeit

Eigentlich herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit.

Das bedeutet, dass für die Ausübung der meisten Gewerbe keine besondere Erlaubnis erforderlich ist. Weiterlesen

Unternehmenserfolg im Zusammenspiel mit Kommunikation

Der Erfolg eines Unternehmens hängt in der heutigen Zeit maßgeblich von der geführten Kommunikation ab.

Als Existenzgründer und angehender Unternehmer, aber auch in bestehenden Unternehmen,  kommuniziert man täglich mit vielen Personen der unterschiedlichsten Institutionen und Ebenen, mit Geschäftspartnern, mit Kunden, Warenlieferanten, Banken, Behörden und Mitarbeitern. Auch die Werbung zählt zur Kommunikation.

Da die Kommunikation alltäglich und völlig selbstverständlich erfolgt, wird sie erst hinterfragt, wenn Probleme und Missverständnisse auftreten oder die Verständigung nicht funktioniert. Um sich am Markt nachhaltig zu positionieren, ist es also wichtig, sich mit den Grundlagen der Kommunikation auseinanderzusetzen.

Kommunikation (lateinisch communicare „mitteilen“) bezeichnet den Austausch oder die Übertragung von Informationen. Der Austausch bzw. die Übertragung erfolgt zwischen zwei oder mehreren Personen und bildet eine elementare Notwendigkeit menschlicher Existenz und ist das wichtigste soziale Bindeglied. Weiterlesen

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