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Sieger von „Einfach Gründen“ ausgezeichnet
Am heutigen Dienstag, den 26. Mai 2009 erhielten die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Einfach Gründen“ ihren Preis. Sie dürfen einen Rundflug in einem so genannten Rosinenbomber genießen, zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragten der Bundesregierung für den Mittelstand Hartmut Schauerte. Mit den Rosinenbombern wurde der Teil Berlins, der von den Alliierten besetzt war, nach dem 2. Weltkrieg mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Lebens versorgt.
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Bundeshauptstadt ist auch Start-up-Hauptstadt
Wer sich an den Wochenenden in den deutschen Großstädten einmal Richtung Einkaufszentren begibt und sieht, was dort an Umsätzen gemacht wird, mag an eine Wirtschafts- und Finanzkrise nicht ganz glauben. Voll bepackte Menschen mit zahlreichen Taschen und Tüten verlassen diese Center und schlendern zum nächsten. Das mag daran liegen, dass in den Großstädten die Zahl derer, die über mehr Geld als der Rest der deutschen Bevölkerung verfügen, naturgemäß größer ist. Es mag aber auch daran liegen, dass in den deutschen Großstädten noch Arbeit vorhanden ist und damit auch noch Geld verdient wird.
Das gilt insbesondere für den Bereich der Internetunternehmen. In Berlin, München, Hamburg, Köln und Düsseldorf werden die meisten Start-ups gegründet. Dies ergibt die Auswertung der zweiten deutschen Start-up-Landkarte, die von deutsche-startups.de veröffentlicht wurde. Sie berücksichtigt alle neuen Internetfirmen der vergangenen drei Jahre, welche in der Datenbank des Start-up-Magazins gelistet sind.
Demnach befinden sich in der deutschen Bundeshauptstadt 128 Start-ups, in München sind es 118, in Hamburg 78 und in Köln 45. Düsseldorf konnte mit 16 Gründern den fünften Platz ergattern. Der Chefredakteur von deutsche-startups.de, Alexander Hüsing, sieht die Gründe für dieses Ergebnis darin, dass in Berlin die Mieten und Lebenshaltungskosten ebenso wie die Lohnstruktur relativ niedrig seien.
Krisen und Chancen: Regus bietet gute Startbedingungen
Düsseldorf – In der weltweiten Finanzbranche herrschen Unsicherheit und Angst. Fast jede dritte Bank plant laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young Entlassungen. Doch freie Stellen sind für arbeitslose Banker schwer zu bekommen. Darum orientieren sich viele von ihnen neu und wählen den Weg der Existenzgründung. Die Business-Center der Regus bieten ihnen hierfür gute Startbedingungen.
Sofort beziehbare Büros für Gründer und Spin-offs
Allein in den vergangenen drei Monaten wurde weltweit der Abbau von rund 130.000 Stellen angekündigt. Das ergab eine im Februar veröffentlichte Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Business-Center bieten gründungswilligen Bankangestellten eine gute Basis. Auch für Finanzinstitute, die im Zuge der Krise Firmenbereiche auslagern, sind die Business-Center interessant, denn diese so genannten Spin-Offs finden hier oft die richtigen Geschäftsräume. Die Büros sind komplett ausgestattet, bezugsfertig und können flexibel gemietet werden. Bereits 28 dieser Business-Center betreibt Regus in Deutschland in Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Heidelberg, Stuttgart sowie in München.
Flexibilität in der kritischen Startphase
Besonders in der kritischen Startphase sind bei der Suche nach einem geeigneten Büro flexible Lösungen mit geringem Risiko gefragt. Doch in der Regel bringen herkömmliche Immobilien lange und starre Mietverträge mit sich, bei denen sich der Mieter langfristig festlegen muss. In den Business-Centern von Regus sind Mietverträge bereits für wenige Wochen möglich und die Anmietung erfolgt provisionsfrei. Damit verringern sich die Anfangsinvestitionen und die genutzte Bürofläche kann jederzeit an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Auf diese Weise bleibt das Büro flexibel, Arbeitsplätze können jederzeit hinzu gemietet oder reduziert werden.
Komplett ausgestattet und Service inklusive
In den Büros finden sich nicht nur alle notwendigen Möbel, sondern auch die gesamte technische Infrastruktur wie Telefon, Highspeed-Internetzugang, Kopierer und Drucker. Das so gesparte Geld für die Ausstattung kann dann voll in die Existenzgründung einfließen. Auch Sekretariatspersonal muss der Mieter nicht suchen, diese Aufgaben werden von qualifizierten Mitarbeitern von Regus übernommen.
In den Business Center finden sich selbstverständlich auch Konferenzräume, die genutzt werden können. Die Tatsache, dass sich die Business Center an prestigeträchtigen Geschäftsadressen finden, ist für viele Gründer ein weiteres Argument.
Mini Seedcamp 2009 in Berlin
Seit der vergangenen Woche läuft sie schon, die Bewerbungsfrist für das Mini Seedcamp 2009 in Berlin. Und bereits jetzt kann man sehen, dass sich deutlich mehr Start-Ups und Jungunternehmer für das Programm interessieren als noch im Vorjahr.
Das Mini Seedcamp Berlin richtet sich in erster Linie an Unternehmer aus den Bereichen Internet, Webtechnologie, Mobile und Software. Am 9. Juni haben 20 von ihnen die Chance, mehr als 50 hochkarätige und einflussreiche Investoren, Mentoren und Entwickler zu treffen und mit ihnen im Rahmen des eintägigen Programms ihre Geschäftsideen und Businesspläne zu besprechen. Außerdem können sie sich hier für die internationale Seedcamp Woche im September in London qualifizieren.
Das Seedcamp Projekt ist anders als andere Gründerwettbewerbe, denn hier kommen viele gefragte und erstklassige Berater zusammen, mit denen die Teilnehmer in Kontakt treten können. Daher versteht sich das Programm selbst als eine Art „Brutkasten“, der in sehr kurzer Zeit Netzwerke ermöglicht, die ansonsten Wochen und Monate brauchen würden. Neben Investoren und Mentoren beinhaltet die Liste der Berater auch international angesehene Experten der Bereiche Produktgestaltung und Marketing, Human Resources, Legal Affairs und Technologie. Viele von ihnen werden auch beim Mini Seedcamp in Berlin dabei sein.
Die Bewerbungsfrist für das Mini Seedcamp Berlin läuft noch bis zum 25. Mai und bewerben können sich Start-Ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und anderen europäischen Ländern.
Das Programm Seedcamp versteht sich nicht nur als Networking-Programm für Unternehmen und Investoren, sondern auch und vor allem ales intensives Seminar. Junge Unternehmen können ihre Ideen und Konzepte vorstellen und bekommen die Gelegenheit, diese vor renommierten Mentoren, Trainern und Investoren zu verteidigen.
Hier gibt’s Informationen zum Team hinter Seedcamp. Außerdem gibt’s Informationen zu Seedcamp auch auf dem Blog des Programmes und bei Twitter.
INTERNET WORLD Business-Idee 2009: Gründerwettbewerb für Internet-Geschäftsideen
Bereits zum zweiten Mal veranstalten Internetworld und die Neue Mediengesellschaft Ulm einen Wettbewerb für Gründer und viel versprechende Geschäftsmodelle im Internet. Dafür haben zehn renommierte Branchenkenner, Investoren und Internetunternehmer insgesamt 20 neue Dienste und innovative Technologien nominiert, von denen sie denken, dass sie in der Lage sind, das Internet zu verbessern oder die Branche zu verändern.
Über den Sieger entscheidet hier keine Jury, sondern die Nutzer. Darum präsentieren sich die Unternehmen zur Onlinewahl. Bekannt gegeben werden die Sieger im Rahmen der Internet World Fachmesse und Kongress in München am 23. Juni dieses Jahres. Sie erhalten zudem einen Onlinestar.
Das Ziel des Wettbewerbs sei es, neuen Ideen eine Bühne zu verschaffen und die couragierten Treiber der Onlinewirtschaft zu ehren, erklärte der Herausgeber der Internet World, Günter Götz. In der Öffentlichkeit werde nur selten bedacht, wie viel Hartnäckigkeit und Risikobereitschaft Internetgründer aufbringen müssten, weil hier der Wettbewerb härter und näher sei als in jeder anderen Branche. Und es kann Jahre dauern, bis Unternehmen wie Kooaba, die mobile Handy-Suche oder Humangrid, ein Koordinator für freie Mitarbeiter, eine funktionierende Technologie für ihre neuen Onlinedienste haben. Um solche jungen Unternehmen zu unterstützen, berichtet Internetworld sowohl online als auch in ihrer Printausgabe immer wieder über diese Start-Ups. Zudem haben die Gründer dieser Start-Ups bei während des Kongresses die Möglichkeit, sich einem Fachpublikum vorzustellen.
In diesem Jahr ist die Auswahl der Nominierten geprägt von Pragmatismus und Orientierung. Nur fünf der 20 Kandidaten beschäftigen sich mit Spaß und Spiel in der Freizeit. Der weitaus größere Teil erleichtert mit seinen Angeboten entweder den Interneteinkauf oder den Berufsalltag. „Wir sehen Tag für Tag, wie das Internet die wirtschaftlichen Prozesse verändert“, erklärt Götz die Auswahl. „Heute beziehen sich neue Ideen eher auf die Optimierung von Prozessen oder die Nutzung von Nischen.“
FTD wählt Gründer des Monats: Jobmensa
Köln –Das Studentenjobportal Jobmensa wurde von der „Financial Times Deutschland“ zum „Gründer des Monats April“ gewählt. Grund dafür waren die Zahlen, die die internen Erwartungen für das erste Quartal weit übertreffen konnten. Mehr als 400 neue Stellenanzeigen sind im April erschienen, 32.000 Studenten und 1200 Unternehmen aus acht deutschen Universitätsstädten sind angemeldet und finden einander.
Die Registrierungen, Jobschaltungen und Besucherzahlen seien im April signifikant gestiegen, erklärte Jobmensa-Gründer Andreas Wels. Man könne mit Sicherheit sagen, dass Jobmensa im Markt angekommen und vor allem angenommen worden sei. Dabei versteht sich Jobmensa nicht nur als Portal für Stellenanzeigen, sondern als fast automatische Jobvermittlung mit vollem Service für Unternehmen. „Effizienz und Kostengunst kommt mit diesem Konzept auch in Krisenzeiten an“, so Wels. Das Portal ging Ende 2008 online und deckt inzwischen alle wirtschaftlichen Ballungszentren in Deutschland ab.
Auf Jobmensa suchen in der Tat Unternehmen aller Branchen nach studentischen Hilfskräften. Von Tesa, über die Deutsche Bahn, die Commerzbank oder Oracle Deutschland schalten noch zahlreiche weitere Firmen und Konzerne Anzeigen bei Jobmensa. Der Chef der PR-Agentur euro.marcom in Wiesbaden, Thomas Gronenthal, ist ein Suchender und sehr zufrieden mit dem Angebot. In Krisenzeiten stehe Sparen im Fokus und trotzdem sei der Anspruch beim Recruiting hoch. Über das Online-Modell von Jobmensa fielen die Kosten für ihn erst dann an, wenn ein qualifizierter Mitarbeiter gefunden sei. Das reduziere den firmeninternen Aufwand immens und gute Leute würden immer gebraucht, „trotz oder gerade wegen der Krise“, so Gronenthal.
Gründerstories: devolo und Lancom Systems
Das Ende eines Unternehmens muss nicht zwangsläufig das Ende des Unternehmens bedeuten. Devolo und Lancom System haben vorgemacht, was aus einem sterbenden Unternehmen werden kann: zwei neue, quicklebendige Unternehmen!
Vorhandenes Know-How nutzen und viel versprechende Marken retten
Seit ihrer Gründung im Jahre 1989 war die ELSA besonders in den Bereichen Datenkommunikation und Computergrafik ein technologischer Hoffnungsträger. Im Jahr 1998 folgte der Börsengang. Mit dem Einbruch des so genannten Neuen Marktes im Jahr 2001 kam sie jedoch wie so viele andere ins Strudeln und musste 2002 schließlich Insolvenz anmelden.
„Wir sahen aber gute Chancen, das vorhandene Wissen und einige erfolgreiche Produkte zu retten“, erklärt Heiko Harbers, damals Leiter des Geschäftsbereichs Consumer Datenkommunikation und heute Vorstand der devolo AG. Er und Ralf Koenzen, damals Leiter des Bereichs Communications Systems und heute Leiter der Lancom Systems GmbH, erahnten großes Potenzial für einige Produkte. Darum schienen ein Management-Buyout beider Geschäftsbereiche sowie die Neugründung zweier Unternehmen eine sinnvolle Lösung zu sein. Doch zusätzliches Kapital war vonnöten, um sich auf dem Markt durchsetzen zu können
Private Equity unterstützt in Krisenzeiten
Ein Team aus 26 Mitarbeitern der ELSA, die Auswahl viel versprechender Produkte, Know-How und eine Portion Mut bildeten das Fundament für die Gründung von devolo und Lancom im Mai 2002. Mit vier Beteiligungsunternehmen wurden Gespräche geführt, bis sich Koenzen und Harbers unabhängig voneinander schließlich für die Partnerschaft mit der S-UBG – eine regionale, von Sparkassen getragene Beteiligungsgesellschaft, die bereits an der ELSA AG beteiligt war, entschieden.
„Gerade in Krisenzeiten benötigen Unternehmen verstärkt Kapital“, betont Harald Heidemann, Vorstandsmitglied der SUBG. „Beteiligungsgesellschaften können hier unterstützen und zusätzlich Expertise im Umbau von Unternehmen beisteuern. Eine solche Zusammenarbeit konnten wir uns mit Lancom und devolo gut vorstellen.“ Die S-UBG konnte Koenzen und Harbers vor allem durch ihr Konzept, ihre Erfahrung und die regionale Vernetzung überzeugen. Rund 1,3 Millionen Euro Expansionskapital flossen devolo bisher zu.
Koenzen realisierte seine Wachstumspläne für Lancom ebenfalls mit rund einer Million Euro, die von der SUBG zusammen mit weiteren Investoren eingebracht wurde. In den Folgejahren entstanden in beiden Unternehmen neue Produkte, sie hatten mehr Kunden und auch international konnten sie wachsen.
Traum und Realität
Statt auf schnelles und oft kostspieliges Wachstum zu setzen, fährt Lancom heute auf einen nachhaltigen und kontinuierlichen Expansionskurs: „Wir haben uns auf ganz bestimmte Produkt- und Kundensegmente spezialisiert. Darüber hinausgehende Träume sind zwar wichtig, aber man muss realistisch bleiben und alle Schritte gut durchdenken“, erklärt Koenzen.
Die S-UBG war von Anfang an als Berater zur Seite. „Wir verstehen uns als strategischer Partner und wussten, dass Kontinuität und Nachhaltigkeit wesentliche Erfolgsfaktoren sind“, sagt Horst Gier, Vorstandsmitglied der S-UBG.
Dem devolo-Geschäftsführer Harbers ist bewusst, dass fortschrittliche Technologien immer große Chancen, aber auch Risiken bergen: „Wir sind daher beim Aufbau von devolo vorsichtiger gewesen als zu ELSA-Zeiten.“ Neben Kompetenz und Finanzierung seien für ihn die Konzentration auf Nischenmärkte und Alleinstellungsmerkmale zum Wettbewerb wichtig. Doch vor allem müssten Chancen erkannt und genutzt werden: „Ohne die Insolvenz der ELSA und das Kapital der S-UBG hätte es devolo in dieser Formation sicher nicht gegeben.“
Wachstum und Internationalisierung
Lancom und devolo sind etabliert, die S-UBG verringerte im Laufe der Jahre ihre Unternehmensanteile. Weitere Finanzierungsrunden sind bisher nicht geplant. Seit Gründung verzeichnet devolo ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 84 Prozent und machte im letzten Jahr einen Umsatz von ca. 60 Mio. Euro mit gutem Gewinn. Für 2009 plant Harbers weiteres Wachstum um 13 Prozent, doch inmitten der aktuellen Krise ist eine genaue Prognose schwierig. Auch Lancom ist weiterhin auf Wachstumskurs und plant weitere Projekte sowie nächste Schritte in Richtung Internationalisierung. Erst im März wurde das Unternehmen außerdem mit dem INNOVATIONSPREIS-IT der Initiative Mittelstand in der Kategorie Storage/Netzwerke ausgezeichnet. „2008 konnten wir einen Umsatz von 21,7 Mio. Euro verzeichnen und sind um neun Prozent gewachsen“, sagt Koenzen. „Wir stehen längst auf eigenen Beinen. Aber die Partnerschaft mit der S-UBG wird trotzdem weiterlaufen – wir arbeiten einfach gut zusammen.“
Wirtschaftskrise + Kurzarbeit = Existenzgründung?
Bereits vor einiger Zeit berichteten wir, dass die momentane Wirtschaftskrise auch eine Chance sein kann. Denn so makaber es auch klingen mag: die unsichere Lage, in der sich viele Arbeitnehmer jetzt befinden, zwingt sie, darüber nachzudenken, ob es nicht Alternativen zu ihrer abhängigen Beschäftigung gibt.
In vielen großen Betrieben wird jetzt nicht sofort entlassen, sondern Mitarbeiter werden auf Kurzarbeit gesetzt. Damit gewinnen sie Zeit. Zeit, die sie sinnvoll mit ihrer Zukunftsplanung verbringen können. Die Bundesregierung fordert die entsprechenden Unternehmen immer wieder auf, ihre in Kurzarbeit befindlichen Mitarbeiter fortzubilden. Diese können jedoch auch auf solchen Fortbildungen bestehen oder sich einfach selbst in Eigenregie via Fernstudium o.ä. weiterbilden.
Wer heute das Gefühl hat, dass sein Arbeitsplatz eventuell nicht sicher sein könnte, kann sich entweder für den Arbeitsmarkt attraktiver machen, indem er beispielsweise Sprachkurse oder Fachfortbildungen besucht oder er kann sich über Geschäftsmodelle zur Existenzgründung informieren. Doch Vorsicht: So groß der Druck auch sein mag, weil vielleicht die Kündigung schon im Raum steht, eine Unternehmensgründung sollte nicht übers Knie gebrochen werden. Nehmen Sie sich die Zeit, ihre Fähigkeiten und das, was Sie in Eigenarbeit anbieten möchten, genau zu analysieren. Besuchen Sie eine Existenzgründerberatung, gehen Sie auf Gründermessen. Informationen hierzu bekommen Sie bei uns oder auch im restlichen Internet.
Auch, wenn Sie zwar gründen wollen, aber nicht wissen, wie oder was, finden Sie bei uns die passenden Informationen. Wichtig ist in diesen Zeiten von Krise und Unsicherheit, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und aus alten Mustern auszubrechen, wenn diese nicht mehr funktionieren. Wir möchten Ihnen dabei zur Seite stehen und interessieren uns auch für Ihre Geschichte.
Teilen Sie uns mit, welche Themen sie bei uns vermissen. Oder erzählen Sie uns Ihre Gründerstory. Schreiben Sie uns einen Kommentar oder eine E-Mail an juliane[at]ixpro.de
Steuerberatung jetzt auch online
Neben Familie und Freunden sollte es im Leben eines Existenzgründers noch mindestens einen wichtigen Menschen geben: den Steuerberater. Wir hatten ja vor kurzem schon einmal darauf hingewiesen, dass dies der letzte Posten ist, an dem ein Jungunternehmer sparen sollte.
Nun besteht immer die Frage: Woher bekomme ich einen guten Steuerberater? Der beste Weg ist hier, sich im Bekannten- und vielleicht auch Kundenkreis umzuhören, wer seinen Steuerberater empfehlen kann. Keine Bekannten, keine Kunden und auch keiner Gelben Seiten im Haus? Kein Problem, denn das moderne Leben hat auch moderne Lösungen. Den Online-Steuerberater! Dafür muss der gestresste Gründer nicht einmal das Haus verlassen, sondern kann alles vom heimischen PC aus erledigen.
Auf den Seiten von Steuerberaten.de finden sich neben günstigen Angeboten für die Erstellung eines Businessplans und die Begleitung bei Fördermittelanträgen auch zahlreiche wertvolle und weiterführende Informationen zum Thema Existenzgründung und Steuern.
Ebenso finden Gründer hier aktuelle Informationen in Form von Blogs, auch beispielsweise für Non-Profit-Organisationen wie gemeinnützige Vereine und ähnliches. Wichtige Links und gute Geschäftsideen gibt es hier genauso wie Formulare und Vordrucke. Eine kostenlose Hotline klärt schnell die drängendsten Fragen und günstige Preise dürften auch den letzten Sparfuchs davon überzeugen, dass ein Steuerberater eine lohnende Investition ist.
Und denken Sie immer daran: Einen Steuerberater kann man von der Steuer absetzen.
München ist Existenzgründerhochburg
In München werden jährlich so viele neue Unternehmen gegründet wie in kaum einer anderen Stadt. Das geht aus den Erhebungen der Firma Databyte hervor, die aus den Handelsregistern von 37 deutschen Städten ausgewertet werden. Hier konnte die bayrische Landeshauptstadt in den vergangenen vier Jahren immer einen der ersten drei Plätze erreichen.
Rund 1500 Gründungswillige ließen sich im Jahr 2008 zu Themen wie Rechtsform oder Kapizalbedarf im Existenzgründerbüro der IHK beraten. Für dieses Jahr erwartet die IHK München eine weit höhere Zahl, denn besonders in Krisenzeiten werde die Selbstständigkeit als ALternative zur abhängigen Beschäftigung genutzt.
Das ist natürlich nicht nur in München so, auch im restlichen Deutschland gehen die Zahlen der Unternehmensgründungen nach oben. Oft sind Existenzgründungen auf persönliche Notlagen zurückzuführen. Doch mit der Not entsteht auch Kreativität und mit ihrer Hilfe sehr oft auch Gutes.
Darum bietet die IHK in München ein eigenes Haus für Gründer, in dessen Räumen sich Jungunternehmer zu besonders günstigen Mietpreisen ein Büro einrichten können. Auch andere deutsche Städte haben inzwischen vielfältige Angebote für Gründer eingerichtet. Zum Teil sind diese auch aus provaten Initiativen entstanden.
In jedem Fall jedoch sollte eine Existenzgründung gut durchdacht werden und vorhandene Beratungsangebote genutzt werden. Auch aus der Arbeitslosigkeit ergeben sich günstige Bedingungen für eine Gründung. Hier kann die Bundesagentur für Arbeit mit Informationen weiter helfen.