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NUKblog: Blog des NUK-Businessplan-Wettbewerb
NUKblog so heißt der neue Blog des NUK-Businessplan-Wettbewerb. Damit ist der NUK-Businessplan-Wettbewerb der erste Businessplan-Wettbewerb der sich in dieser Form präsentiert. Keine so schlechte Idee finden wir. So erhalten angehende Unternehmer und Existenzgründer wichtige Informationen und Randnotizen zum NUK-Businessplan-Wettbewerb und erhaschen so auch mal einen Blick hinter die Kulissen des Businessplan-Wettbewerbs mit seinen ganzen Akteuren.
hier gehts zum NUKblog
GEZ will verstärkt Selbstständige und Freiberufler kontrollieren
Auf der Suche nach gewerblich genutzten internetfähigen Computern und Handys will die GEZ jetzt verstärkt die Selbständigen und Freiberufler kontrollieren. Bis jetzt hatte man sich mit der Überprüfung zurückgehalten um zu schauen wie viel Selbständige und Freiberufler sich freiwillig anmelden. Die Gebühr beträgt derzeit 5,52 Euro pro Monat. Um die Kontrollen durchführen zu können ist man auch bereit sich Adresslisten von Selbständigen und Freiberufler zu besorgen. Dem „Tagesspiegel“ gegenüber erklärte eine Sprecherin der GEZ:
Wir mieten dann die Adressen für eine Aktion und löschen sie wieder
In der Vergangenheit hat sich die deutsche Wirtschaft vehement gegen eine Erhebung von GEZ-Gebühren auf gewerblich genutzte Computer ausgesprochen und der BDS (Bundesverband der Selbständigen) stellte einen Musterbrief bereit, mit dem Selbständige Widerspruch gegen eine Zahlungsaufforderung der GEZ einlegen können. Bis jetzt ist die GEZ gerade einmal im Rahmen ihres selbst gestecktes Zieles von 100.000 gewerblich genutzten Computern im Jahr, in der ersten Hälfte des Jahres sind 50.000 gewerblich genutzte Computer angemeldet worden. Dadurch sollen 2007 rund 6 Millionen Euro zusätzlich in die Kassen der GEZ gespült werden. Mit dieser Vorgehensweise gegen Selbständige und Freiberufler dürfte die GEZ sich sicherlich keine neuen Freunde bei den Selbständigen und Freiberuflern machen und das Thema wieder auf die Tagesordnung heben.
[via: tagesspiegel]
Kritik zur ODP-Aktion von tomparis
Im ODP-Blog gab es letztens eine Aktion, zu der ODP-Editor tomparis aus eigener Unzufriedenheit mit der Geschwindigkeit bei der Bearbeitung von Vorschlägen aufgerufen hatte. Das ODP (Open Directory Project) bzw. DMOZ ist wahrscheinlich der größte von Menschenhand gepflegte Webkatalog.
Die ersten 20 Link-Vorschläge, bei denen sowohl Titel und Beschreibung als auch die Kategorie, in der der Link publiziert werden soll, den Richtlinien des ODPs entsprechen, werde ich persönlich veröffentlichen.
Ok dachte ich, man kann es ja trotz vieler gescheiterter Versuche seit 2005 auch darüber mal versuchen, ixpro.de als Existenzgründerportal ins ODP zu bringen. Ich war auch unter den ersten 20 die ihren Vorschlag einreichten, von daher kam ich in den Genuß eines Kommentars von tomparis. Ansonsten bekommt man ja bei Ablehnungen nie ein Feedback.
Und damit wir etwas lernen, werden ich die ersten 20 Vorschläge, die sich nicht qualifizieren, persönlich kommentieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir die Dinge ausdiskutieren 😉
Ja wie ihr es jetzt wahrscheinlich ahnt, ixpro.de hat sich nicht für das ODP qualifiziert. Kommen wir also gleich zum Kern der Sache.
beworben hatte ich mich mit:
Titel: ixpro
ist ein Existenzgründerportal mit Nachrichten, Fachartikeln und Informationen rund um die Existenzgründung.
Link: http://www.ixpro.de
Kategorie: World > Deutsch > Wirtschaft > Geschäftsmöglichkeiten > Verzeichnisse
tomparis schrieb mir daraufhin als Kommentar:
Bei der Auswahl der Kategorie wurde das Thema leider glatt verfehlt – in http://dmoz.org/World/Deutsch/Wirtschaft/Gesch%c3%a4ftsm%c3%b6glichkeiten/desc.htmlwird erläutert, was in der entsprechenden Kategoriestruktur gelistet werden kann. Darüber hinaus würde die Site an anderer Stelle aber trotzdem nicht aufgenommen werden, da es der Site über weite Bereiche an Content fehlt. So habe ich mich beispielsweise über den Menüpunkt „Fördern & Finanzen“ einmal im Kreis geklickt, ohne halbwegs konkrete Informationen, die über allgemeine Phrasen wie „Förderprogramme legt die KfW usw. auf“ hinausgehen, gefunden. Vielleicht mag mein Beispiel schlecht gewählt sein, aber ich habe nicht die Zeit jede Site bis ins letzte Detail zu prüfen. Im Umkehrschluss muss eine qualifizierte Stichprobe ausreichen zu beurteilen, ob die Informationen nützlich sind. Empfehlung für den Autor: Informationen den nötigen Tiefgang schaffen.
BTW: Die Werbung aus der Site ist meines Erachtens ziemlich nervig, war jedoch kein pauschales K.O.-Kriterium.
Jetzt sehe ich die Sache mit dem ODP schon etwas klarer und ich möchte hiermit nun mal meinen Unmut nicht auf das ODP aber doch auf seine Editoren freien Lauf lassen. Ich habe nichts gegen Kritik, solange sie fundiert und fair ist. Der Kommentar von tomparis ist dies nicht. Aber gehen wir die Sache doch einmal Stück für Stück durch.
1. Kategorieauswahl
Bei der Auswahl der Kategorie wurde das Thema leider glatt verfehlt
Ahh, schön das er mir dazu auch noch den Link (dieser war letzens nicht erreichbar durch einen Ausfall des ODP) an die Hand gibt. Glatt verfehlt? Hat denn tomparis bei der Bearbeitung meines Vorschlages einmal in die Kategorie: World > Deutsch > Wirtschaft > Geschäftsmöglichkeiten > Verzeichnisse geschaut. Ich denke nein, denn ansonsten wäre ihm aufgefallen, das thematisch ähnliche Seiten dort gelistet sind. Ein paar Beispiele gefällig?
Ich-AG-Portal – Informationsportal für Existenzgründer und Ich-AGler.
BMWi Gründerleitfaden – Informationen vom Bundesministerium für Wirtschaft zur Gründung eines Unternehmens, mit Tipps von Gründern und Venture Capital-Gebern.
berlinstartup – Informationsportal über die Berliner Gründerszene
Existenzgründung – Akademie.de – Tipps zu Existenzgründung allgemein, Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit (Ich-AG), umfangreiche kommentierte Linksammlung
Gruenderhaus – Das Forum für Existenzgründer und junge Unternehmen behandelt verschiedene Themenbereiche, gibt Tipps und besitzt eine Suchfunktion
Gründerguide.at – Von der Gründungsidee bis hin zu rechtlichen Fragen und Umgang mit Banken. Infos zum Gründen in Österreich
GründerPilot – ist eine Suchmaschine für Existenzgründer und Jungunternehmer
usw.
Was machen also all diese Listungen in dieser Kategorie, wenn ich selber mit einer thematisch ähnlichen Seite die Kategorieauswahl glatt verfehle?
2. fehlender Content
Darüber hinaus würde die Site an anderer Stelle aber trotzdem nicht aufgenommen werden, da es der Site über weite Bereiche an Content fehlt. So habe ich mich beispielsweise über den Menüpunkt „Fördern & Finanzen“ einmal im Kreis geklickt, ohne halbwegs konkrete Informationen, die über allgemeine Phrasen wie „Förderprogramme legt die KfW usw. auf“ hinausgehen, gefunden. Vielleicht mag mein Beispiel schlecht gewählt sein, aber ich habe nicht die Zeit jede Site bis ins letzte Detail zu prüfen.
Wie bitte? Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Er geht also auf den Menüpunkt „Förderung & Finanzen“ und klickt sich im Kreis. Hätte er die KfW-Förderprogramme gesucht geht er einfach eine Ebene tiefer, der entsprechende Link ist im Navigationsmenü angezeigt (Startseite > Förderung & Finanzen > KfW Förderprogramme). Ja sein Beispiel ist sehr schlecht gewählt und für einen ODP-Editor disqualifiziert er sich meines Erachtens damit selber. Auch wenn er wenig Zeit haben sollte, so weit sollte die Prüfung schon gehen, daß man sich eben ein genaues Bild der Seite macht, ansonsten dürfte wohl die Qualität des ODP leiden, wenn sie das nicht schon macht. Die Navigationsstruktur von ixpro.de geht bis in die vierte Ebene, das ist aber eben dem umfangreichen Content geschuldet. Wie kommst er also dann bitte darauf, daß es der Seite an Content fehlt.
Im Umkehrschluss muss eine qualifizierte Stichprobe ausreichen zu beurteilen, ob die Informationen nützlich sind. Empfehlung für den Autor: Informationen den nötigen Tiefgang schaffen.
Von „qualifizierte Stichprobe“ ist die Rede. Die kann ich leider beim besten Willen nicht erkennen. Von daher ist die Empfehlung an den Autor, also mich in diesem Fall, auch überflüssig.
Lieber möchte ich doch tomparis und allen Editoren des ODP eine Empfehlung geben. Bei der Überprüfung der Seite sollten die Editoren aus der jeweiligen Kategorie auch über das nötige Fachwissen, zumindest ansatzweise, verfügen, um mit einer „qualifizierte Stichprobe“ beurteilen zu können, ob eine Seite für die Listung im ODP geeignet ist oder nicht. Ich habe aber hier den Eindruck gehabt, daß tomparis dies nur halbherzig angegangen ist. Von einer qualifizierten Kritik kann keine Rede sein. Im Gegenteil. Wenn ich also im Umkehrschluß davon ausgehen kann, das alle Editoren so handeln wie tomparis, dann steht es um das ODP nicht zum besten. Schlimmer noch, es erweckt den Eindruck, daß das ODP nichts taugt. Was nütz einem solch ein redaktionell geführter Webkatalog, wenn die Listung aufgrund von unfähigen oder unwilligen Editoren nie ereicht werden kann. Gestoßen war ich auf die Aktion über Mark, der hält dies für eine unlösbare Aufgabe. Ich glaube nach der Aktion muß ich dem zustimmen.
Ich habe die Diskussion hier ins Blog verlagert, weil seit heute Nachmittag die Kommentarfunktion auf dem ODP-Blog geschlossen wurde. Ich möchte hier mal zu einer fundierten Diskussion über das ODP aufrufen. Mich würde jetzt mal interessieren wie ihr das seht und was ihr für Erfahrungen mit dem ODP, bzw. mit seinen Editoren gemacht habt. Interessieren würde mich auch Eure Meinung zu dem fehlenden Content auf ixpro.de. Was fehlt und was könnte verbessert werden? Wenn tomparis diesen Artikel lesen sollte würde ich mich auch über einen Kommentar von ihm freuen, auch wenn er die Sache eigentlich nicht ausdiskutieren möchte 😉 .
Grünnderinnen im Web 2.0
Gründerinnen in der deutschen Online-Gründerszene waren bisher Mangelware. Nichts desto trotz, einige haben den Schritt in die Existenzgründung gewagt. Der Boom der Web 2.0 Projekte, die ja wie Pilze aus dem Boden spriesen, hat auch einige erfolgreiche Gründerinnen hervorgebracht. Einige von Ihnen werden mit Ihren Projekten auf Deutsche Startups vorgestellt. Das sollte doch einen Anreiz für zukünftige Gründerinnen sein, denn noch gibt es zu wenige, obwohl die bundesweite gründerinnenagentur (bga) festgestellt hat, das mittlerweile jede dritte Unternehmensgründung durch Frauen druchgeführt wird. In unsere Rubrik Gründerinnen haben wir weiter Informationen für die Existenzgründung durch Frauen zusammengestellt.
Abmahnungen – abgemahnt, abgezockt und selber schuld
Abmahnungen sind sicherlich ein ganz wichtiges Thema. Gerade Existenzgründer, unbedarft und voller Tatendrang begeben sich oftmals ungewollt in gefährliche Fahrwasser. Nach meinem letzen Artikel „Warum man als Firma einen Weblog betreiben sollte“ schiebe ich heute gleich ein passendes Thema hinterher. Abmahnungen. Wer kennt nicht das Gefühl, wie sich der Magen zusammenkrampft und das nur weil man wieder eine dieser Spam-Mails im Briefkasten hatte und die erstmal für eine Abmahnung hielt. Gut da legt sich die Aufregung schnell wieder. Das Gefühl aber bleibt und vor allem der Gedanke, kann ich mit den Sachen die ich im Internet mache auch abgemahnt werden?
Fangen wir also der Reihe nach an.
Wann und von Wem kann man abgemahnt werden?
Abgemahnt kann man werden, wenn man einen Rechtsverstoß begeht. Derjenige der dadurch geschädigt wird, hat das Recht einen abzumahnen. Das führt uns gleich zur nächsten Frage, was ist denn ein Rechtsverstoß. Ein Rechtsverstoß könnte z.B. die Verwendung eines urheberrechtlich geschützten Dokumentes, wie Bilder, Texte, Grafiken sein. Auch bei der Benutzung eines markenrechtlich geschützen Logos handelt es sich um einen Rechtsverstoß, wenn der Markeninhaber der Benutzung des Logos nicht zugestimmt hat. Unternehmer können andere Unternehmen abmahnen wenn diese sich nicht an gesetzliche Bestimmungen halten und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das ist dann ein Rechtsverstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Dann gibt es da noch die Abmahnungen wegen unzureichender oder fehlender Impressumsangaben. Und was viele nicht wissen, es ist auch mögliche eine wiedergegebene Meinung abzumahnen, doch dazu später mehr.
Man sieht also, abgemahnt werden kann man wegen unzähliger Dinge. Auch beziehen sich Abmahnungen nicht immer nur auf das Urheberrecht, sondern können auch durch das Wettbewerbsrecht und das Markenrecht gerechtfertigt sein.
Wie wird abgemahnt?
In der Regel erhält man einen Brief mit der Aufforderung der Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung. Das heisst das man sich dazu bereit erklärt etwas zu unterlasssen und bei Zuwiderhandlung die entsprechenden Konsequenzen zu tragen. Bei den Strafen für das Zuwiderhandeln handelt es sich in zumeist um Geldsummen. Diese sind recht hoch, um auch genügend Abschreckungspotential zu haben. Mit dem Abgeben einer strafbewährten Unterlassungserklärung gesteht man zudem ein, das man etwas falsch gemacht hat, also ein Rechtsverstoß vorliegt. Den bis dahin durch diesen Rechtsverstoß entstandenden Schaden muss man natürlich auch begleichen.
Was kann ich tun um nicht abgemahnt zu werden?
Wenn man Bilder aus dem Internet benutzen möchte, sollte man sich genau über die rechtliche Situation erkundigen. Einfach so Bilder aus dem Internet weiterwenden das geht nicht (siehe Fall Brötchen). Freie Bilddatenbanken wie photocase, aboutpixel und wie sie noch alle heißen sind mit Vorsicht zu genießen. Zwar weisen diese Bilddatenbanken darauf hin, dass das Bild im Internet weiterverwendet werden darf, doch die rechtliche Situation ist hier nicht ganz klar. Ich empfehle dann lieber Bilddatenbanken wie fotolia. Da kosten die Bilder zwar etwas, dafür ist eine Weiterverwendung aber ausdrücklich erlaubt. Von den Videoportalen wie Youtube, Google Video und Co. rate ich auch ab, da hier die rechtliche Situation auch nicht abschließend geklärt ist. Zwar habe ich noch keine Fall gehört, bei dem es zu einer Abmahnung aufgrund der Benutzung eines Videos aus einer Videoplattform kam, aber generell würde ich davon abraten, es sei denn der Ursprung des Videos ist zweifelsfrei geklärt und rechtlich nicht zu beanstanden. Auch flickr ist mit Vorsicht zu genießen, wenn hier Fotos verwendet werden sollen, dann bitte nur solche die unter der Creative Commons laufen. Der beste Weg sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen ist zweifelsohne die direkte Anfrage beim Urheber. Wenn dieser der Benutzung zustimmt kann nichts mehr schief gehen. Oftmals findet man auch Bilder im Pressebereich von Firmen oder Webseiten, wenn dort die Benutzung nicht ausdrücklich verboten ist, denke ich dürfte es dabei keine Probleme geben.
Bei Texten sollte man auch sehr vorsichtig sein. Am besten man schreibt seine eigenen Texte. Niemand wird dich abmahnen wenn du deinen eigenen Text schreibst, selbst dann nicht wenn man ihn irgendwo anders gelesen und neu zusammengeschrieben hat. Das machen sowieso die meisten 🙂
Eine Möglichkeit andere Texte zu verwenden, sind Zitate. das heisst aber nicht, das man einfach den gesamten Text nimmt und mit Zitatzeichen versehen kann. Duplikate kann man sehr schnell mit Internetdiensten wie copyscape erkennen. Und wenn man sich vor Augen hält, das die Suchmaschine Google keinen doppelten Inhalt (DC = duplicate content) mag, dann lässt man sowieso die Finger davon, es sei denn man möchte nicht in den Serps (Suchmaschienergebnissen) gelistet sein. Wer trotzdem nicht alleine schreiben möchte, dem kann man solche Dienste wie textbroker empfehlen. Und auch Pressemitteilungen stellen eine Möglichkeit dar, nicht selber schreiben zu müssen. Bedenke aber das es sich hierbei schnell um DC handeln könnte.
Wenn du markenrechtlich geschütze Logos verwenden möchtest, selbst wenn du nur darüber berichtest, solltest du dir die Genehmigung zur Verwendung der Marke beim Markeninhaber einholen. Ansonsten kann es dir so wie dem Saftblog ergehen. Wer dann keine große Community hinter sich hat, für den wirds dann richtig teuer. Auch das Benennen von Marken sollte mit Vorsicht genossen werden. Das hauptsächliche Problem bei den Marken stellen nicht die Marken dar, sondern der Umstand das du eben mit dieser Marke (neben dem Logo wird sie meistens auch benannt) in den Suchmaschinen vielleicht mit dem Keywort = Marke vor dem eigentlichen Markeninhaber stehst und das sehen die nicht gerne. Aber das sollte man von Einzelfall zu Einzelfall abwägen. Ein Beispiel. Wenn ich z.B. für Sony (mmh… hier benenne ich auch eine Marke) die Spielkonsole PS3 über das Amazons Partnerprogramm vertreibe, dann liegt es wohl nicht im Interesse von Sony das ich den Namen der Spielkonsole nicht nennen darf. Hier muss jeder selber wissen wie weit er gehen möchte. Im Zweifelsfall immer beim Rechteinhaber nachfragen.
Kommen wir jetzt wie oben schon angesprochen auf den Umstand, das auch Meinungen abgemahnt werden können. Wir haben hier in Deutschland zwar sowas wie Meinungsfreiheit, dass heisst aber nicht, das du alles sagen darfst. Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen in höher stehenden Gesetzen. Man könnte es auch so ausdrücken. Deine eigene Freiheit geht so weit, solange du nicht die Freiheit des anderen einschränkst. Wenn meine Meinung eine Tatsache ist, also eine Tatsachenbehauptung wird mir nichts passieren, es sei denn sie ist falsch (falsche Tatsachenbehauptung). Wenn meine Meinung aber sich gegen einen anderen richtet, könnte es als Beleidigung auslegen werden. Die Grenzen, was beleidigend ist und was nicht sind nicht klar abgesteckt. Von daher empfehle ich hier jeden, wie auch im Geschäftsleben üblich, sich an den guten Ton zu halten. Ich persönlich verwende häufig solche Aussagen wie, offensichtlich, wohl, hierbei könnte, nach meiner Erfahrung usw., denn mit solchen schwammigen Aussagen ist die Chance gering das dir etwas passiert. Geize also nicht mit solchen Wörtern. Wenn man sich mal die Zeitungen aufmerksam durchliest, bemerkt man das dies ein legitimes Mittel ist, welches selbst gestandene Journalisten gerne einsetzen. Ansonsten bleibt mir hier nur noch zu sagen, manchmal ist weniger sagen mehr. 🙂
Da ich hier nicht alles über Abmahnungen wiedergegeben habe, empfehle ich euch das pdf-magazin upload. Die aktuelle Ausgabe haben sie ganz dem Thema Abmahnung gewidmet.
Unternehmenssteuerreform
Die Unternehmenssteuerreform ist nun in Sack und Tüten. Die Unternehmenssteuerreform wird die Konzerne künftig um Millionen entlasten. Wie wirkt sich aber die Unternehmenssteuerreform auf KMU aus? Erstmal ist es so, dass kleine und mittelständige Unternehmen, sie zahlen ja statt Körperschaftssteuer Einkommenssteuer, nichts von der Senkung der Körperschaftssteuersätze haben. Doch auch die KMU werden entlastet. So werden künftig Investition steuerlich begünstigt. Für reinvestierte Gewinne werden nur noch ca. 29 Prozent Steuern fällig. Bisher mussten 48 Prozent Steuern gezahlt werden. Des Weiteren wird es durch die Unternehmenssteuerreform möglich sein, die an die Gemeinde gezahlte Gewerbesteuer komplett mit der Einkommenssteuer zu verrechnen. Soweit die Entlastungen für die Unternehmen. Mehrbelastungen kommen durch die Unternehmenssteuerreform auch auf die Unternehmen zu. So wird die degressive Abschreibung abgeschafft.
Existenzgründer Blog Start
Heute geht der ixpro Existenzgründer Blog an den Start. Die News Section auf ixpro.de wird dann in erster linie nur noch für Veröffentlichungen von Pressemitteilungen benutzt werden. Alle anderen nützlichen Infos zur existenzgründung gibts dann hier im Existenzgründer Blog.
Zu diesem Schritt habe ich mich entschieden um die Vorteile eines Blogs nutzen zu können (Kommentarsystem, Trackbacks, Pinballs usw…).