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Gründer-Sets im Wert von 6500 Euro zu gewinnen
Schon zum vierten Mal verlost die Initiative gruender-set.de acht Leistungspakete im Gesamtwert von 6500 Euro an Jungunternehmer und Existenzgründer aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In diesem Jahr konnte AOK Brandenburg als Partner gewonnen werden. Außerdem wird die Initiative von der VWA Potsdam als Premiumpartner unterstützt. Traditionelle Partner sind zudem die Unternehmen BS-Consult, freshart sowie Mondpropaganda. Die Gründersets sollen den Gewinnern einen optimalen Start ins Geschäftsleben ermöglichen.
In den Gründer-Sets sind folgende Leistungen enthalten:
– ein Paket Aufbau/Optimierung der Buchführung für Existenzgründer
von vbr Buchführungsservice Riede
– ein CRM-Paket von crm-now
– Design von Logo, Visitenkarten, Briefpapier der grafikagentur24.de
– ein Paket Kommunikationsberatung der PR-Agentur mondpropaganda.de
– ein Business-Outfit-Beratungs-Paket von Imageconsulting-Berlin.de
– ein Recht- und Steuerberatungspaket von RA Müller-Stüler, Klier&Ott GmbH
– ein Website-Konzept sowie Gestaltung von freshart – Werbeagentur
– ein Beratungs-/Coachingpaket von BS-Consult
Selbstverständlich werden alle Leistungen kostenlos erbracht. Teilnehmer können sich ab sofort auf der Seite von gruender-set.de regisitrieren. Zusätzlich finden sie hier weiterführende Informationen zu den Dienstleistungen sowie den Teilnahmebedingungen.
Fünf Steuerfallen, die Sie vermeiden sollten
„Ein Selbstständiger arbeitet selbst und das ständig“. Diesen schönen Satz werden viele junge und gestandene Unternehmer bestätigen können. Doch ein Unternehmen zu gründen, bedeutet auch, dass man für alles selbst verantwortlich ist, vor allem für sein Geld. Viele Existenzgründer tappen in Steuerfallen, die vermeidbar sind. Nicht selten führen diese Fehler zur Insolvenz des Unternehmens. Wir stellen fünf der größten Steuerfallen vor und sagen, wie man sie verhindern kann.
1. Steuerfalle: Zu geringe Steuervorauszahlungen
Nach der Unternehmensgründung dauert es etwa zwei Jahre, bis der erste Steuerbescheid vom Finanzamt vorliegt. Wenn dieser unerwartete Steuernachzahlungen fordert, kann das schnell das finanzielle Aus des Unternehmens bedeuten. Meist sind zu niedrig angelegte Steuervorauszahlungen, die in regelmäßigen Abständen ans Finanzamt abgeführt werden müssen, der Grund für diese Nachzahlungsforderung.
Ausweg: Freiwillig erhöhen
Eine freiwillige Anpassung der Vorauszahlungshöhe kann sinnvoll sein, um dieses Problem zu umgehen. Wer im Quartal oder monatlich etwas höhere Steuervorauszahlungen ansetzt, kann dieser Steuerfalle zumeist entgehen. Es könnte sogar sein, dass dann statt der Nachzahlungsforderung ein Rückzahlungsscheck vom Finanzamt ins Haus flattert.
2. Steuerfalle: Umsatzsteuer
Es kann immer einmal passieren, dass von Unternehmen eingereichte Belege die Umsatzsteuer nicht ordnungsgemäß ausweisen. Sollte es aber nicht, denn so wird der Vorsteuerabzug nicht gewährt. Wenn besipielsweise auf Rechnungsbelegen für gekaufte Waren die Umsatzsteuer nicht explizit ausgewiesen ist, werden sie vom Finanzamt auch nicht akzeptiert.
Ausweg: Genau kontrollieren
Eingehende und ausgehende Rechnungen müssen eine korrekte Form wahren. Darum sollten sie genau darauf geprüft werden, ob die notwendigen Pflichtangaben enthalten sind. Die korrekte Ausweisung der Umsatzsteuer ist hierbei besonders zu beachten.
3. Steuerfalle: Rechtsform
Viele Gründer wählen die GmbH als Rechtsform, wenn sie von Anfang an als großes Unternehmen starten wollen. Doch damit kommen neben hohen Initialkosten auch zusätzliche Verwaltungskosten auf die neue Firma zu. Ebenso müssen strenge Insolvenzvorschriften sowie Vorschriften für das Geschäftsführergehalt beachtet werden. So muss der Geschäftsführer Lohnsteuer auf sein Gehalt zahlen, auch wenn das Unternehmen keine Gewinne erzielt. Die GmbH ist damit eine eher risikolastige Rechtsform.
Ausweg: Andere Rechtsformen finden
Mit einer GbR oder einem Einzelunternehmen fahren Jungunternehmer in der Regel deutlich günstiger. Sie sind einfacher zu handhaben und bieten zudem Vorteile im Hinblick auf die Vorschriften, die Haftung und die Buchführung.
4. Steuerfalle: Sparen am falschen Ende
Steuerberater, Anwalt oder andere Profis kosten Geld, das man sparen kann? Dank Internet kann das jeder? Falsch! Dieses Geld ist nicht gespart, sondern verschenkt. Eine kompetente Steuerplanung hingegen bringt dem Unternehmen mehr Geld, als sie kostet.
Ausweg: Kompetent beraten lassen
Die Lösung dieses Problems liegt auf der Hand. Es gibt viele Dinge, an denen ein Unternehmen sparen kann, der (qualifizierte!) Steuerberater sollte es aber auf keinen Fall sein! Eine frühzeitige und intensive Zusammenarbeit mit ihm spart bares Geld und so rentieren sich die Kosten für die Beratung sehr schnell.
5. Steuerfalle: Beschäftigung von Familienmitgliedern
Besonders in der Gründungszeit helfen oft Freunde oder Familienmitglieder, das neue Unternehmen aufzubauen. Meistens tun sie dies unentgeltlich und ohne Verträge. So verschenken viele Gründer Steuergelder in nicht unerheblichem Ausmaß.
Ausweg: Freibeträge
Viele Unternehmer wissen nicht, dass jedes Familienmitglied über eine bestimmte Anzahl von Freibeträgen verfügt. Genauere Informationen bekommt man bei seinem Steuerberater. Wer sich vorher hierzu informiert, spart Steuern. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Vereinbarungen schriftlich geschlossen werden, weil sie ansonsten keine steuerliche Wirkung besitzen.
Wenn Sie diese Hinweise beachten, können Sie die größten Steuerfallen umschiffen und richtig Geld sparen!
Austauschprogramm für junge Existenzgründer gestartet
Angehende Selbstständige und Jungunternehmer sind aufgerufen, sich am neuen EU-Austauschprogramm „Erasmus für Jungunternehmer“ zu beteiligen. Hier können sie ihre internationalen Kompetenzen erhöhen und von den Erfahrungen erfahrener Unternehmer aus anderen EU-Staaten profitieren. Das Programm wird von der durch die Industrie- und Handelskammer Trier sowie die Handelskammer Trier gemeinsam getragene EIC Trier (IHK/Hwk-Europa- und Innovationscentre GmbH) sowie der Universität des Saarlandes organisiert. So sind Zuschüsse zu Reise- und Aufenthaltskosten der Teilnehmer möglich. Im Januar diesen Jahres wurde es ins Leben gerufen.
Nicht zuletzt die äußerst positiven Exportzahlen der heimischen Wirtschaft zeigen das große Potential auf asländischen Märkten. Daher ist es wichtig, diesen Schwung für die Zukunft zu nutzen. Besonders junge Unternehmer und solche, die es werden wollen, sollten daher die Gelegenheit für einen Auslandaufenthalt nutzen. Sie können dort nicht nur wertvolle Erfahrungen sammeln, sondern auch internationale Kontakte knüpfen.
„Wir freuen uns über die erfolgte Auswahl unseres Projektes durch die EU-Kommission“, sagte Wolfgang Treinen, Projektleiter im EIC Trier, das sich für rheinland-pfälzische Unternehmen im EU-Programm engagiert hat. Er sehe in diesem Programm zwei wesentliche Vorteile. Zum einen würde dadurch die Basis für eine fundierte Unternehmengründung mit internationaler Ausrichtung gefördert, weil die Jungunternehmer direkt bei Gestandenen lernen, was es bedeute, einen Betrieb zu führen. Zum anderen würden dadurch sowohl der Zugang zu neuen Märkten als auch nachhaltige grenzüberschreitende Unternehmenskontakte innerhalb der EU gefördert.
Im Rahmen des Projektes wird neben der Recherche nach geeigneten Partberunternehmen im europäischen Ausland auch die Organisation eines individuell abgestimmten Austauschprogrammes angeboten. Die Europäische Komminssion gibt den Jungunternehmern zudem finanzielle Unterstützung für Reise- und Aufenthaltskosten mit. Vor Ort werden die Teilnehmer durch qualifizierte europäische Projektpartner betreut. Zusätzlich organisiert das EU-Projekt eine internationale Unternehmenskooperationsbörse im Herbst diesen Jahres in Luxemburg.
Neben interessierten Jungunternehmern und angehenden Selbstständigen aus den Bereichen Handwerk, Industrie- und Dienstleistung sind auch Unternehmer, die ihre Erfahrungen teilen möchten, zur Teilnahme aufgerufen.
Knigge ist tot – es lebe Knigge
Knigge ist langweilig? Knigge ist verstaubt und nicht mehr modern? Falsch! Gutes Benehmen ist auch heute noch ein Türöffner in vielen Lebenslagen. Sei es, um die oder den Angebeteten zu gewinnen, sei es bei der Familienfeier oder sei es im Job – Manieren sind immer in. Um peinliche Situationen im Geschäftsleben zu verhindern, hat Eva Ruppert das Buch „Ihr starker Auftritt“
geschrieben. Sie zeigt, dass der moderne Knigge viel Raum für einen individuellen Auftritt lässt und vieles, was zu Großvaters Zeiten als „No-Go“ galt, heute verzeiht. Ihre Interpretation des modernen Knigge: Regeln beherrschen ohne beherrscht zu werden. Das Buch ist jetzt im BusinessVillage Verlag erschienen.
Die Autorin verarbeitet die Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Arbeit als Image- und Kommunikationstrainerin. Ein souveräner Auftritt ist neben den fachlichen Kompetenzen ein entscheidender Karrierefaktor. Wer das Businessprotokoll versteht und zusammen mit dem gesunden Menschenverstand einsetzt, ebnet den Weg für ein rücksichtsvolles und sympathisches Miteinander. Eva Ruppert gibt hierzu in ihrem Buch wertvolle und direkt praktisch umsetzbare Tipps und hinterfragt dabei kritisch die von der anonymen „Council of Etiquette“ vorgegebenen Regeln. Diese erklärt sie und prüft sie auf ihre Aktualität. Dabei kommt Ruppert zu dem Ergebnis, dass es zwar wichtig ist, die Regeln zu kennen, ihre Anwendung jedoch situativ zu entscheiden ist. Manche Regeln können sogar individuell ausgelegt werden.
Führungskräfte, Accountmanager, Kundenberater und jeder, dem ein ein persönlicher Auftritt wichtig ist, sollte dieses Buch lesen. Denn es führt Frauen und Männer gleichermaßen in die komplexe Welt des zeitgemäßen Benimms ein und erklärt dabei auf einfache, verständliche Weise. Zahlreiche Fallbeispiele belegen anschaulich den Weg zu einer starken und überzeugenden Selbstpräsentation. Eva Ruppert schöpft dabei aus einem reichen Erfahrungsschatz und den immer wiederkehrenden Fragen aus ihrer Trainertätigkeit. „Ihr starker Auftritt“ macht Lust auf Experimente und die Erneuerung alter und verkrusteter Etikette-Regeln hin zu einem zeitgemäßen und wertschätzenden Miteinander bei geschäftlichen und gesellschaftlichen Anlässen.
Deutschland sucht den Supergründer 2009!
Eine Existenzgründung ist schnell erledigt, doch dann fehlt es Jungunternehmen oft an Kunden. Das weiß auch die Marketingagentur TRENDSTROM in Berlin. Viele Existenzgründer haben hervorragende Geschäftsideen, nur leider werden diese mangels Erfahrung häufig nur ungenügend vermarktet. Kundenakquise ist jedoch eine der schwersten Aufgaben bei einer Neugründung. Vielfach gewinnt nicht das beste Produkt, sondern die beste Werbung. TRENDSTROM will jetzt beides vereinen und sucht darum deutschlandweit den Supergründer 2009 mit dem perfekten Leistungsangebot. Der Gewinner soll gezielt gefördert werden, um sein Unternehmen erfolgreich am Markt platzieren zu können. Alle Interessierten sollten sich jetzt schnell zu „Der Supergründer 2009 gesucht“ anmelden. Einsendeschluss ist der 15. April.
Trotz weltweiter Finanzkrise und großer Kinkurrenz will TRENDSTROM Mut machen, eine eigene Firma zu gründen. Jeder, der eine gute und durchdachte Geschäftsidee hat, kann sich zum Supergründer 2009 bewerben. Der Sieger des Auswahlverfahrens bekommt kostenlose und professionelle Hilfe für sein Gründungsprojekt. Zusammen mit Experten werden Werbeaktionen genauestens abgestimmt, das erforderliche Budget sowie ein Marketingplan erarbeitet. TRENDSTROM hilft bei der Online-Vermarktung, beim Erstellen von Mailings und bei der persönlichen Kundenakquise. Außerdem begleitet TRENDSTROM ihn und sein Unternehmen das ganze Jahr 2009 über fachmännisch. Neben dem professionellen Know-How von Experten gibt es zum Sieg das Supergründer-Paket mit Firmenlogo, Visitenkarten, Briefbögen, Flyern sowie einer komfortablen Website.
Im Blog von TRENDSTROM wird das ganze Jahr über die Meilensteine berichtet. Hier können alle Existenzgrüner mitdiskutieren und ihre Erfahrungen austauschen. Alle nötigen Voraussetzungen zur Teilnahme sowie das Bewerbungsformular für den Supergründer 2009 sind unter www.supergruender.de abrufbar. Jeder Bewerber erhält für seine Beteiligung zusätzlich sofort einen Gutschein für Drucksachen.
Noch mehr Infos gibt es hier.
Förderung für Existenzgründer aus der Wissenschaft
Bis ein Produkt oder Verfahren aus dem wissenschaftlichen Labor tatsächlich praktische Anwendung erfährt, kostet es mehr Zeit und Geld als bei jeder anderen Existenzgründung. Zudem braucht es hierfür Wissenschaftler und Hochschulabsolventen, die sich auf das Abenteuer „Existenzgründung“ einlassen wollen. Genau für diese gibt es jetzt das Förderprogramm Exist.
Mit diesem Programm möchte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das Gründungsklima an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessern und so die Zahl der technologie- und wissensbasierten Unternehmensgründungen steigern. Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert und besteht im wesentlichen aus drei Instrumenten:
Derzeit beteiligen sich rund 100 Universitäten und Fachhochschulen und 60 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen an den geförderten Projekten. Für die Dauer von maximal drei Jahren erhalten sie hierzu einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss. Die Hauptaufgabe der Projektverantwortlichen besteht in der Qualifizierung von Gründerinnen und Gründern mittels Qualifizierungsveranstaltungen, Einzelgesprächen und Coachings. Außerdem sollen sie sogenannte Inkubatoren stellen, die die notwendige Infrastruktur vom Schreibtisch bis zum Labor bereitstellen, um so den angehenden Unternehmern einerseits die Erarbeitung ihres Businessplans und andererseits die Entwicklung ihrer Idee bis zur Marktreife zu ermöglichen.
Mit dem Exist-Gründerstipendium werden Gründerinnen und Gründer aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen unterstützt, die ihre Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten. Es sollte sich dabei jedoch um technologisch-innovative Gründungsideen handeln, die gute wirtschaftliche Erfolgsaussichten haben. Bisher werden vor allem Grundungsvorhaben aus den Bereichen Internet, Kommunikation, Software-Entwicklung. Life Sciences und Ingenieurwissenschaften gefördert.
Last but not least gibt es noch den Exist-Forschungstransfer, welcher sich an WissenschaftlerInnen richtet und hervorragende forschungsbasierte Gründungsideen unterstützt, die mit risikoreichen sowie aufwändigen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Hierbei dauert die Förderphase insgesamt 18 Monate. In diesem Zeitraum sollte das Unternehmen gegründet worden sein. Daran angeschlossen ist eine weitere Förderphase, die das Ziel hat, notwendige Entwicklungsarbeiten bis hin zur Marktreife und Aufnahme der Geschäftstätigkeit zu finanzieren. Zudem sollen sie so die Voraussetzungen für eine externe Anschlussfinanzierung schaffen.
Eigenes Blog als Verdienstquelle?
Auf dem Wordcamp 2009 in Jena hat ein findiger Videojournalist ein sehr interessantes Interview mit Robert Basic geführt. Ja genau, DER Robert Basic, der vor kurzem sein Blog für 50.000 Euro verkauft hat. Damit blieb es zwar eigentlich unter Wert, aber das stört Basic nicht weiter, denn für ihn war klar, dass er eine gemachte Zusage einhält und dazu steht. Löblich in der heutigen Zeit, wo es trotz weltweiter Finanzkrise immer noch um Gewinnmaximierung auf Kosten anderer geht.
In diesem Interview vertritt Basic die These, dass man mit Blogs gutes Geld machen kann – wenn man weiß, wie es geht. Dazu gehört Fachwissen im Bereich Suchmaschinenoptimierung, Wissen darüber, wie Werbung zu platzieren ist, wie Pingback und Trackbacks funktionieren, wie man mit Twitter umgehen muss und vieles mehr. Auf den ersten Blick sieht das nach viel Arbeit aus und nach tagelanger Recherche, aber eigentlich ist es nicht so kompliziert. Zudem gibt es auch auf diesem Gebiet Spezialisten und Experten, die ihr Know-How anbieten.
Basic sagt ebenfalls, dass es wichtig sei, eine gute Domainadresse zu finden. Wenn man dies alles berücksichtige, sich dann nicht scheut, um Hilfe zu bitten, wenn man nicht weiterkommt und Kooperationen einzugehen, dann steht auch einem erfolgreichen Blog-Verkauf nach ein paar Jahren nichts im Weg.
Deutsche Gründer- und Unternehmertage in Berlin
Vom 20. bis 21. März finden in Berlin in der STATION-Berlin am Gleisdreieck die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) statt. Erwartet werden über 100 Aussteller aus ganz Deutschland und mit einem umfangreichen Seminarprogramm ist die deGUT eine der wichtigsten Messen rund um das Thema Existenzgründung und Unternehmertum. Experten, Berater, Banken, Wirtschaftsverbände, Kammern und erfolgreiche Unternehmer informieren über alles, was bei einem Start in die Selbstständigkeit wissenswert ist und beachten werden muss. Zudem erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich bereits etabliert haben, auf der deGUT viel Interessantes zu Themen wie Marketing, Vertrieb, Recht oder Personal.
Während der deGUT vergibt die KfW Mittelstandsbank den Unternehmenspreis „GründerChampions 2009“. Gesucht werden hier die erfolgreichsten Jungunternehmen aus jedem Bundesland. Der Sieger hat anschließend die Chance, als Bundessieger ausgezeichnet zu werden.
Bereits seit 2008 sind die Investitionsbank Berlin (IBB) und die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) Veranstalter der deGUT. Der Vorsitzende des Vorstandes der ILB, Klaus Dieter Licht, empfiehlt jungen Gründern, das vielseitige Beratungsangebot der Messe zu nutzen: „Gründen ist spannend und auch lohnend, wenn man es richtig macht und die richtige Beratung hat! Die Messe soll ein Mutmacher für alle sein, die Gründungsgedanken haben.“ Es ist den Veranstaltern wichtig, dass erfahrene Unternehmen genauso von der Messe profitieren wie Jungunternehmer: „Am neuen deGUT-Programm gefällt mir besonders, dass wir auch Angebote für Unternehmen im Programm haben, die die eigentliche Gründungsphase bereits hinter sich haben“, betont der Vorsitzende des Vorstandes der IBB, Professor Dr. Dieter Puchta.
Die Krise als Chance: Jetzt gründen!
In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt hat die Professorin für Betriebswirtschaftslehre Sonja Bischoff die momentane Finanzkrise als große Chance und ideale Zeit für Existenzgründungen bezeichnet. Gerade jetzt würden viele Existenzgründer sich sehr genau überlegen, wofür sie ihr Geld ausgeben wollen. So würden sie gezwungen, sich auf das Wesentliche einer Gründung zu orientieren: die Kundenorientierung.
Auch die Knauserigkeit einiger Banken bezüglich Krediten für Existenzgründer in der momentanen Situation sieht Bischoff nicht als Problem, denn gerade Dienstleistungsunternehmen kämen sehr oft mit weit weniger Geld aus, als gedacht. Da ihrer Meinung nach der Kunde das wichtigste Element einer Existenzgründung sei, könne mit dem Blick auf den Kunden eine Gründung kaum schiefgehen.
Unternehmer könne eigentlich jeder werden, sagt die Professorin. Wichtig sei die Passion und dass man von seinem Vorhaben überzeugt ist. Sabine Bischoff leitet an der Hamburger Universität seit zehn Jahren einen praxisorientierten Studiengang zur Existenzgründung. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Rolle von Frauen in Unternehmen und dort vor allem in Führungspositionen.
Hamburger Innotech-Preis 2009
Noch bis Mitte März können sich Existenzgründer für den Hamburger Innotech-Preis 2009 bewerben. Der Preis wird in Kooperation mit der KfW Mittelstandsbank gemeinsam vom hit-Technopark und dem Hamburger Existenzgründungs Programm HEP verliehen. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise. So ist der erste Preis mit 3000 Euro dotiert, der zweite und dritte Gewinner erhält jeweils einen exklusiven „INNOTECH-Koffer“, der mit wertvollen Sachpreisen gefüllt ist, die den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern. Unter anderem finden sich hier Gutscheine für die Entwicklung eines Corporate Designs, die Erstellung von Flyern und Briefpapier, die professionelle Erarbeitung von AGBs, Mietwagen und die Teilnahme an für die Gründung hilfreichen Seminaren.
Der Hamburger Innotech-Preis wird jährlich vergeben und versteht sich als langfristiges Projekt zur Förderung von innovativen Geschäftsideen aus den Bereichen Technologie und Unternehmensdienstleistung. Zugelassen sind Unternehmer aus Hamburg und Umgebung. Die Bewerbung ist noch bis zum 15. März 2009 möglich. Also jetzt noch schnell bewerben und mit etwas Glück und guten Ideen wertvolle Preise gewinnen!
„Wir wollen potenziellen Unternehmern ihre Entscheidung zur Gründung erleichtern, ihnen in den ersten wichtigen Jahren der Selbstständigkeit zur Seite stehen und sie aktiv unterstützen“, geben die Initiatoren Dr. Helmut Thamer von Hamburg Innovation und Wolfram Birkel vom hit-Technopark als Grund für ihr Engagement an.