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Blog-Parade 2009: Preise in der Krise

Die Krise kommt an. Nicht wirklich im Konsumverhalten der Menschen, jedoch im Konsumverhalten vieler Firmen. Es ist oft gar nicht so, dass Firmen kein Geld ausgeben können, es ist vielmehr so, dass sie es nicht ausgeben wollen, weil sie sich vor dem fürchten, was da wohl noch so kommen wird. Weiterlesen

Firmenvorteile durch das Konjunkturpaket II

Die derzeitige Lage der deutschen Wirtschaft lässt viele Unternehmer um ihre Firma bangen. Als Folge dieser Angst werden Investitionen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Dabei können die Unternehmer in Zeiten der Wirtschaftskrise gleich mehrfach vom Konjunkturpaket II profitieren und durch Investitionen ihre Firma für den kommenden Aufschwung rüsten.

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Immer mehr Unternehmen melden Insolvenz an

Langsam wird die Wirtschaftskrise auch in Deutschland spürbar. Immer mehr Unternehmen melden laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Insolvenz an. Darunter sind nicht nur die prominenten Beispiele wie Karstadt oder Opel, sondern auch viele kleinere und traditionelle Familienunternehmen. Weiterlesen

Mein Weg in die Selbstständigkeit: Was tun in flauen Monaten?

Ja, es ist offiziell. Die Wirtschaftskrise ist auch in der Texterbranche angekommen. Das bedeutet: Auch bei mir ist es seit zwei Monaten flauer als in der Anfangseuphorie nach der Gründung. Doch was macht man nun in diesen flauen Zeiten?
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MySpace USA streicht 420 Jobs

Vom Newcomer Start-up zum Opfer? MySpace war einmal so erfolgreich, dass es Rupert Murdoch im Jahr 2005 ganze 580 Millionen Dollar wert war. Nun wird massiv Personal abgespeckt. Und die Übriggebliebenen sollen sich fühlen wie in alten Start-up-Zeiten.
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Nach der Arcandor-Pleite: Quelle braucht 50 Mio Euro

Berlin – Nachdem der Karstadt-Mutterkonzern Arcandor vor einer Woche den Insolvenzantrag gestellt hat, wird klarer, wie hoch der kurzfristige Kapitalbedarf des Unternehmens wirklich ist. Klar wird auch: die Arcandor-Tochter Quelle braucht dringend Geld. Und zwar eine ganze Menge davon. Rund 50 Millionen Euro beträgt der Finanzierungsbedarf, sagen mehrere Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Es werde geprüft, ob für die Finanzierung des Versandhändlers ein Kredit oder eine Bürgschaft denkbare Wege seien. Karstadt hingegen komme derzeit ohne einen Massekredit zurecht, heißt es aus den gleichen Kreisen.
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Geschäftsklima im Mai leicht verbessert

Im Mai setzte das KfW-ifo-Geschäftsklima seine Erholung auf niedrigem Niveau fort. Die im März dieses Jahres erreichten Tiefstände ließ das Geschäftsklima mit inzwischen +1,4 Zählern gegenüber April hinter sich. Das ergibt nun einen Wert von -18,3 Saldenpunkten. Die Großunternehmen bestätigten diesen Trend mit 0,1 Zählern auf -31,5 Saldenpunkte.

„In den Mai-Daten wird eine konjunkturelle Bodenbildung bestätigt“, sagte KfW-Chefvolkswirt Dr. Norbert Irsch. „Vor zu viel Optimismus sollte man sich allerdings hüten, solange sich die Verbesserung der Erwartungen nicht dauerhaft auch in positiveren Lageurteilen niederschlägt.“ Denn der Anstieg beim Geschäftsklima sowohl im Mittelstand als auch bei den Großunternehmen sei im Mai namentlich den wiederholt stark gestiegenen Geschäftserwartungen zu verdanken (+5,0 Zähler bei kleinen und mittleren Unternehmen, +4,5 Zähler bei Großunternehmen). Die Einschätzungen der Lage, die im April erstmals gestiegen waren, wurden im Mai von den befragten Unternehmen wieder zurückgenommen und sanken um 1,9 Zähler beim Mittelstand und um 3,8 Zähler bei den Großunternehmen – womit bei diesen ein neuer historischer Tiefpunkt von -40,7 Saldenpunkten erreicht wurde.

Die Datenhistorie zeigt, dass die mittelständischen Unternehmen ihre Geschäftslage und Erwartungen in der aktuellen Krise nicht nur deutlich optimistischer einschätzen als die großen Unternehmen. Sie zeigt auch, dass die mittelständischen Unternehmen die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise bisher als nicht wesentlich schwerer beurteilt als die vorangegangenen drei Rezessionen seit Beginn der Datenreihe (Tiefstände des Geschäftsklimas im Mittelstand 1992/1993: -15,9; 1995/1996: -17,4; 2001/2002: -20,1; 2008/2009: -22,5). Die Großunternehmen beurteilen hingegen Lage und Erwartungen aktuell nicht nur knapp doppelt so schlecht wie der Mittelstand, sie bewerten die derzeitige Rezession auch als wesentlich schärfer als vorangegangene (Tiefstände des Geschäftsklimas bei Großunternehmen 1992/1993: -31,4; 1995/1996: -16,5; 2001/2002: -19,2; 2008/2009: -38,7).

In den Daten spiegelt sich auch die relativ bessere Performance kleiner und mittlerer Unternehmen in der Branchenbetrachtung wider. Nur bei Großunternehmen des Einzelhandels konnten höhere  Zuwächse im Geschäftsklima als bei mittelständischen Unternehmen (+5,8 Zähler im Vergleich zu +2,3 Zählern) verzeichnet werden. Hingegen waren die Abweichungen im Bauhauptgewerbe signifikant. Während das Geschäftsklima im Mittelstand um nur einen Zähler sank, rutschte es bei den Großunternehmen um 8,9 Zähler ab und beträgt dort jetzt -0,6 Saldenpunkte. Somit ist das mittelständische Bauhauptgewerbe der einzige Subindikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers, der noch leicht über dem konjunkturneutralen Durchschnitt von Null liegt.

Sowohl im Mittelstand als auch in den Großunternehmen verbesserten sich hingegen erstmals innerhalb eines Jahres die Beschäftigungserwartungen. Zwar müsse mit weiterhin mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit gerechnet werden, trotzdem könne dies als Zeichen gewertet werden, dass eine konjunturelle Stabilisierung den Abwärtstrend bremsen könne.

Die gesamte Berechnung inklusive Anmerkungen finden sie hier zum Download.

Sind Sie ein Unternehmertyp?

Der ReadWriteStart-Kanal des Microsoft BizSpark hat eine Top 10-Hitliste der Merkmale eines Unternehmers zusammengestellt. Für diejenigen, die der englischen Sprache nicht oder nicht ausreichend mächtig sind, hat ixpro die Liste übersetzt:

1. Sie sehen sich immer nach neuen Möglichkeiten um. Eigentlich ist das DIE Definition eines Unternehmers.

2. Sind Sie bereit, jeden Tag viele Stunden zu arbeiten, ohne zu wissen, wie lange diese Phase anhalten wird? Vergessen Sie „Die Vier-Stunden-Arbeitswoche“. Das ist ein Mythos, den der Autor erfunden hat, damit er nur noch eine Vier-Stunden-Arbeitswoche hat.

3. Gute Gesundheit. Sie können zu Punkt 2 nicht JA sagen, wenn Sie nicht mit einer guten Gesundheit und der Disziplin, diese auch in schweren Zeiten zu erhalten, gesegnet sind.

4. Haben Sie ein einzigartiges Produkt oder einen einzigartigen Service? Die meisten Unternehmer haben die Taschen voller Ideen. Aber sie stecken im Dilemma eines Kindes vor dem Süßigkeitenregal, das nicht weiß, was es nehmen soll. Der Trick hierbei ist, die eine Idee herauszupicken, die wirklich ein Gewinner ist und die Disziplin zu haben, alle anderen zu ignorieren (siehe Punkt 9).

5. Sind Sie bereit, kurzfristig Opfer zu bringen, um langfristig Erfolg zu haben? Es wird längere Perioden geben, in denen alle um Sie herum Sie für verrückt erklären werden. Und gemessen an normalen Maßstäben (Arbeitsstunden und Stress im Vergleich zu Ergebnissen) werden sie Recht haben.

6. Ehrlichkeit und Integrität. Sehr oft werden Sie in der Lage sein müssen, mit Menschen zu arbeiten, ohne sich auf den Schutz legaler Verträge verlassen zu können. Hier geht es oft um Schnelligkeit und oft werden Sie sich schlicht keinen Anwalt leisten können. Also müssen sie mit Menschen arbeiten, die ehrlich und integer sind. Ohne eigene Ehrlichkeit und Integrität wird das sehr schwer werden.

7. Sie träumen große Träume, während Sie konzentriert fokussiert an dem arbeiten, was gerade anliegt. Der Unternehmer ist ein seltsames Wesen. Zum Teil Träumer, zum Teil brutaler Realist und pragmatisch. Zuerst sollten Sie sich um das kümmern, was heute ist, dann um das große Bild. Den Rest ignorieren Sie. Heute ist das, was getan werden muss, um im Geschäft zu bleiben, Projekte für Kunden abzuschließen, Geld zu verdienen etc. Das große Bild zeigt, wie die Welt in zehn Jahren aussehen könnte. Darauf sollten Sie hinarbeiten. Wir können nicht wissen, was nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes Jahr passieren wird. Die Zeit dazwischen ist absolut unbekannt. Doch trotzdem sind langfristige Ziele klarer, auch wenn die Zeit bis dahin unklar ist.

8. Sind Sie selbstsicher? Sie müssen höchstwahrscheinlich Grenzen überwinden, die die meisten Menschen zum Wegrennen animieren würden.

9. Disziplin. Dieser Punkt ist mit vielen in der Liste aufgeführten verbunden. Sie brauchen Disziplin, um Ihre Gesundheit zu erhalten (Punkt 2), um hart arbeiten zu können (Punkt 3), damit Sie sich auf das eine Angebot, das Sie ausgewählt haben, konzentrieren und allen Versuchungen widerstehen können (Punkt 4).

10. Sind Sie darauf vorbereitet zu sagen: „Ich weiß es nicht, aber werde es herausfinden.“? Unternehmer müssen Generalisten sein. Sie mögen von einer Sache sehr viel Ahnung haben. Aber sie müssen auch über so gut wie alles anderen Bescheid wissen, damit sie diese Dinge auch mal selbst erledigen können. Und sie müssen Urteilsvermögen haben, um die richtigen Leute dafür anzustellen.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag: Bin ich ein Unternehmertyp?

KfW erweitert Beratung zur Krisenbewältigung für Unternehmen

Die KfW Bankengruppe hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Beratungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erweitert. Ab dem 1. Mai können KMU, die in Schwierigkeiten geraten sind, Zuschüsse für die neue „Turn Around Beratung“ beanspruchen, um damit ihre Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit wieder herzustellen.

Diese Beratungen werden vom Geschäftsbereich KfW Mittelstandsbank in Kooperation mit den regionalen Partnern (IHKs, HWKs etc.) für Unternehmen mit positiver Zukunftsprognose durchgeführt. Insgesamt stehen bis 2013 bis zu 30 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Für den Einsatz eines geeigneten Unternehmensberaters können Unternehmen im Rahmen einer schnellen und bedarfsorientierten Beratung einen Zuschuss von bis zu 6000 Euro bekommen.

Zudem wird mit ein Sonderfonds „Runder Tisch“ vom BMWi und der KfW aus Haushaltsmitteln der Jahre 2009 und 2010 zur Verfügung gestellt. KMU mit wirtschaftlichen Problemen können mit Hilfe des „Runden Tisches“ eine Schwachstellenanalyse durchführen lassen, welche Auskunft gibt über die Chancen für einen „Turn Around“ sowie die Grundlage für die Wiederherstellung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit.

„Im Zuge der aktuellen Lage der Weltwirtschaft rechnen wir mit einer erhöhten Nachfrage nach Beratung bei KMU, die aufgrund der Finanzkrise in finanzielle Engpässe geraten sind. In Ergänzung zu unseren Förderkrediten erweitern wir deshalb unsere Produktpalette der Beratungsleistungen für eine schnelle und bedarfsorientierte Beratung. Dies ist umso wichtiger, als kleine und mittlere Unternehmen in erheblichem Umfang zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands beitragen“, erklärte Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Der anteilige Zuschuss zu den Beratungskosten beträgt im Rahmen der „Turn Around Beratung“ in den neuen Bundesländern sowie dem Regierungsbezirk Lüneburg 75 Prozent, in den alten Bundesländern und Berlin 50 Prozent von maximal 800 Euro förderungsfähigem Tageshonorar eines Beraters. Das entspricht einem Acht-Stunden-Tag.

Anträge sind vor Abschluss eines Beratervertrages und vor Beginn der Beratung über die Regionalpartner (IHK, HWK u.a.) zu stellen. Eine Übersicht aller Regionalpartner sowie weitere Informationen zum Beratungsprogramm finden Sie unter:
http://www.rp-suche.de/rpsuche/TAB oder erhalten Sie telefonisch unter der Servicenummer 01801/241124 der KfW.

Der „Runde Tisch“ bietet seit 1995 problemorientierte Beratung für Unternehmen in einer wirtschaftlichen Krisensituation ergänzend zur Finanzierungsförderung an. Mit Hilfe des Beratungsinstruments KfW ist es möglich, eine konzentrierte Bewältigung der Unternehmenskrise zu erreichen, denn so können alle involvierten Partner vom Unternehmer über die Kammer und den Unternehmensberater sowie unter Umständen auch die Hausbank oder andere wichtige Gläubiger gemeinsam nach einer Lösung suchen.

2008 konnten so rund 3000 Unternehmen in einer Krisensituation im Rahmen des Runden Tisches begleitet werden. Etwa 60 Prozent der beratenen Unternehmen konnten ihre Krisen auf diese Weise erfolgreich meistern. Der erste Kontaktpartner für interessierte Unternehmen ist die Industrie- und Handelskammer.

Wirtschaftskrise + Kurzarbeit = Existenzgründung?

Bereits vor einiger Zeit berichteten wir, dass die momentane Wirtschaftskrise auch eine Chance sein kann. Denn so makaber es auch klingen mag: die unsichere Lage, in der sich viele Arbeitnehmer jetzt befinden, zwingt sie, darüber nachzudenken, ob es nicht Alternativen zu ihrer abhängigen Beschäftigung gibt.

In vielen großen Betrieben wird jetzt nicht sofort entlassen, sondern Mitarbeiter werden auf Kurzarbeit gesetzt. Damit gewinnen sie Zeit. Zeit, die sie sinnvoll mit ihrer Zukunftsplanung verbringen können. Die Bundesregierung fordert die entsprechenden Unternehmen immer wieder auf, ihre in Kurzarbeit befindlichen Mitarbeiter fortzubilden. Diese können jedoch auch auf solchen Fortbildungen bestehen oder sich einfach selbst in Eigenregie via Fernstudium o.ä. weiterbilden.

Wer heute das Gefühl hat, dass sein Arbeitsplatz eventuell nicht sicher sein könnte, kann sich entweder für den Arbeitsmarkt attraktiver machen, indem er beispielsweise Sprachkurse oder Fachfortbildungen besucht oder er kann sich über Geschäftsmodelle zur Existenzgründung informieren. Doch Vorsicht: So groß der Druck auch sein mag, weil vielleicht die Kündigung schon im Raum steht, eine Unternehmensgründung sollte nicht übers Knie gebrochen werden. Nehmen Sie sich die Zeit, ihre Fähigkeiten und das, was Sie in Eigenarbeit anbieten möchten, genau zu analysieren. Besuchen Sie eine Existenzgründerberatung, gehen Sie auf Gründermessen. Informationen hierzu bekommen Sie bei uns oder auch im restlichen Internet.

Auch, wenn Sie zwar gründen wollen, aber nicht wissen, wie oder was, finden Sie bei uns die passenden Informationen. Wichtig ist in diesen Zeiten von Krise und Unsicherheit, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und aus alten Mustern auszubrechen, wenn diese nicht mehr funktionieren. Wir möchten Ihnen dabei zur Seite stehen und interessieren uns auch für Ihre Geschichte.

Teilen Sie uns mit, welche Themen sie bei uns vermissen. Oder erzählen Sie uns Ihre Gründerstory. Schreiben Sie uns einen Kommentar oder eine E-Mail an juliane[at]ixpro.de

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