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Studie: ifo Bildungsstudie
Studie: ifo Bildungsstudie |
ifo Institut: Bildungschancen - weniger Ungleichheit durch frühkindliche Bildung und spätere schulische Selektion |
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Wößmann und Schütz stützen ihre Forderungen auf eine umfangreiche Auswertung der bekannten internationalen Schülervergleichstests, wie PISA, TIMSS und IGLU. In der neuesten Arbeit konzentrieren sie sich auf den Einfluss des familiären Hintergrunds als Maß für die Chancenungleichheit. "PISA hat uns zum wiederholten Mal vor Augen geführt, dass insbesondere in Deutschland die Schülerleistungen stark vom familiären Hintergrund abhängen", erklärt Wößmann. In den berichteten Ergebnissen, die insbesondere auf den TIMSS-Studien beruhen, liegt Deutschland an vierter Stelle der ungleichsten OECD-Länder. Für die Realität bedeutet dies, dass Kinder von gebildeten Eltern wesentlich bessere Schülerleistungen erzielen als Kinder aus weniger gebildeten Familien. Die meisten anderen Länder verwirklichen das Ziel einer hohen Chancengleichheit für Kinder aus unterschiedlichen Elternhäusern dagegen weit besser.