Jeder zehnte Gründer ist ausländischer Herkunft und Menschen mit Migrationshintergrund gründen häufiger
Jeder zehnte Existenzgründer in Deutschland war im vergangenen Jahr ausländischer Herkunft (115 000 von 1,1 Millionen Gründern). Die Gründerquote unter den Migranten lag damit im vergangenen Jahr bei 2,9 % und überstieg die der Deutschen um 0,3 Prozentpunkte. Dies ergab eine Sonderauswertung des aktuellen KfW-Gründungsmonitors, der jährlich erscheinenden, repräsentativen Analyse zum Gründergeschehen in Deutschland.
Viele machen sich nur aus der Not heraus selbständig
Deutsche machen sich deutlich seltener als die Bürger anderer Länder selbständig. Sie sind pessimistischer, was die Chancen einer Existenzgründung angeht, und ängstlicher hinsichtlich der Folgen eines möglichen Scheiterns, zeigt der Global Entrepreneurship Monitor (GEM).
Wachstumsfaktoren der Finalisten des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres“
Mittelständische Wachstumsunternehmen orientieren sich sehr stark an den Wünschen ihrer Kunden. Mit maßgeschneiderten Lösungen und individuellem Service sichern sie sich Marktanteile in aller Welt und ziehen neue Kunden an. Dabei legen sie viel Wert auf Qualität und auf marktfähige Innovationen. Dieses Fazit zieht die Studie „Märkte im Fokus – Siegerstrategien im deutschen Mittelstand 2007“, die das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young zusammen mit dem F.A.Z.-Institut für Management- und Medieninformationen erstellt hat.
wei Drittel aller Selbständigen (68 Prozent) haben ein quantifizierbares Geschäftsziel – 32 Prozent jedoch nicht. Das ist das Kernergebnis einer Studie des Bundesverbands der Selbständigen (BDS) zum Thema „Ziele“ unter 802 Unternehmern in ganz Deutschland.
Dies geht aus einer Umfrage von der Forschungsstelle mittelständische Wirtschaft der Philipps-Universität Marburg und dem BVMW hervor, in der bundesweit mehr als 2.300 Unternehmer aller Branchen befragt wurden.