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Förderung durch die EU Einführung

In der EU gibt es 25 Millionen kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie sind bereits das Rückgrat der europäischen Unternehmenslandschaft, doch wird ihr Potenzial, wenn es um die Verringerung des Produktivitätsrückstands der EU auf die USA geht, noch nicht voll genutzt. Ausgehend von ihrem Grundsatz des Denkens in kleinen Dimensionen hat die EU spezielle Programme aufgelegt, die KMU die Teilnahme an von der EU unterstützten Forschungs- und Innovationsprojekten erleichtern. Außerdem gelten für mittelständische Unternehmen in Bezug auf staatliche Beihilfen und andere Finanzierungsformen großzügigere Vorschriften als für Großunternehmen.

Die EU-Verbindungsbüros für Forschung und Technologie, die in 33 Ländern vertreten sind und von der Kommission mitfinanziert werden, helfen KMU bei der Suche nach Partnern für Forschungs- und Innovationsprojekte, und die in 44 Ländern einschließllich der Vereinigten Staaten vertretenen Euro-Info-Centers informieren über Maßnahmen und Chancen für den Mittelstand.

Mit ihrem Aktionsplan zur Förderung der unternehmerischen Initiative will die Europäische Kommission eine stärker unternehmerisch ausgerichtete Mentalität fördern, mehr Menschen zur Gründung eines Unternehmens ermutigen, das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit neu gegründeten Unternehmen unterstützen, die Unternehmensfinanzierung erleichtern und KMU-freundlichere Rahmenbedingungen schaffen. Zwischen 2001 und 2005 gibt die EU jährlich rund 90 Mio. EUR für Projekte aus, die sich an KMU richten und in der EU oder in Bulgarien, Rumänien oder der Türkei durchgeführt werden. Bei der Förderung des Wachstums von Kleinunternehmen arbeitet die Europäische Kommission eng mit der Europäischen Investitionsbank zusammen, insbesondere in den Ländern, die 2004 der EU beigetreten sind.

Die Europäische Investitionsbank finanziert Investitionsprojekte der EU. Der Ihr angeschlossene Europäische Investitionsfonds gewährt kleinen und mittleren Unternehmen Bürgschaften und Venture-Kapital. 

Dabei konzentriert sich der Europäische Investitionsfond auf die zwei Bereiche Risikokapitalfinanzierungen und Garantien:

• Die Risikokapitalinstrumente des EIF umfassen Beteiligungen an Risikokapitalfonds und Inkubatoren, die KMU-insbesondere technologieorientierte Unternehmen in der Frühphase - unterstützen;

• Die Garantieinstrumente des EIF umfassen die Bereitstellung von Garantien für von Finanzinstituten an KMU vergebene Darlehen.

Durch den Hebeleffekt seiner Risikokapital- und Garantieinstrumente kann der EIF die Entwicklung von KMU in den EU-Mitgliedstaaten und in den Beitrittsländern unterstützen. Diese Unterstützung steht in Einklang mit den Schlussfolgerungen des ECOFIN-Rates vom 7. November 2000, in denen die neue Rolle des EIF als das auf KMU spezialisierte Finanzierungsinstitut der EU herausgestellt wurde.

Die beiden für KMU bestimmten Instrumente des EIF ergänzen die Globaldarlehen, die die Europäische Investitionsbank zwischengeschalteten Instituten für Finanzierungen zugunsten von KMU zur Verfügung stellt. Die Instrumente des EIF werden zu kommerziellen Bedingungen eingesetzt.

Es sei darauf hingewiesen, dass der EIF KMU nicht direkt unterstützt, sondern immer über Finanzintermediäre tätig wird. Diese zwischengeschalteten Institute sind für die Durchführung der einzelnen Operationen zuständig: Der EIF ist nicht in die einzelnen Entscheidungen über Beteiligungen/Darlehen eingebunden. KMU, die eine Finanzierung benötigen, werden gebeten, sich bezüglich Informationen über Förderkriterien und Antragsverfahren an ein Partnerinstitut des EIF in ihrem Land/ihrer Region zu wenden.

Quellen: europa.eu.int; eif.org

 

 
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