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Wirtschaftliche Lage im Euroraum: Prognose und Politikanalyse Frühjahr 2006
Wirtschaftliche Lage im Euroraum: Prognose und Politikanalyse Frühjahr 2006 |
EUROFRAME – European Forecasting Network Wirtschaftliche Lage im Euroraum: Prognose und Politikanalyse Frühjahr 2006Das EUROFRAME – European Forecasting Network vereint zehn renommierte Wirtschaftsforschungs- und Prognoseinstitute Europas, darunter das DIW Berlin und das Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Im Auftrag der Europäischen Kommission wird zweimal im Jahr ein Bericht über die wirtschaftliche Lage im Euroraum veröffentlicht. Dieser umfasst eine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung, Politikanalysen und ein Sonderthema. Das reale Bruttoinlandsprodukt des Euroraums wird im Jahr 2006 um 2,2 Prozent zunehmen, deutlich mehr als im Jahr 2005 (1,4 Prozent). Der Zuwachs wird sich im Jahr 2007 leicht abschwächen, mit 2 Prozent jedoch über dem Wert der vergangenen Jahre liegen. Der Bericht enthält ein Sonderkapitel über die Erweiterung des Euroraums. Folgende Schlussfolgerungen werden gezogen:Die Erweiterung des Euroraums um die neuen Mitgliedsländer der EU wird aller Wahrscheinlichkeit nach im nächsten Jahr beginnen. Im Gegensatz zur Erweiterung der EU wird sich dieser Prozess jedoch über mehrere Jahre erstrecken. Aus deutscher Perspektive sind die folgenden Ergebnisse der Prognose von Bedeutung:Die bessere Konjunktur im übrigen Euroraum verbessert auch die Aussichten für Deutschland. Im Jahr 2006 wird das reale Bruttoinlandsprodukt um 2,3 Prozent steigen (bzw. um 2,1 Prozent ohne Bereinigung um Arbeitstageeffekte). Das ist der stärkste Anstieg in den vergangenen sechs Jahren. Die konjunkturelle Beschleunigung wird von einer regen Exporttätigkeit und steigenden Investitionen getragen, aber auch einer Erholung des privaten Konsums nach langanhaltender Stagnation. Quelle: diw |
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