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Report on the European Economy 2006
Report on the European Economy 2006 |
Der konjunkturelle Aufschwung in Europa dürfte sich mit einer Wachstumsrate von 2,0% fortsetzen und damit hinter der Entwicklung der meisten Länder der Welt zurückbleiben.Die Inflation im Euroraum wird in diesem Jahr voraussichtlich bei 1,9% liegen. Die Arbeitsmarktsituation wird sich nur marginal verbessern. Wirtschaftswachstum in der Europäischen UnionDas Wachstum in den einzelnen EU-15 Ländern hat sich sehr unterschiedlich gestaltet. Während das Wirtschaftswachstum in Frankreich, Deutschland und Italien in den vergangenen Jahren schwach war, haben andere Länder bessere Ergebnisse erzielt. Erfolgreiche Länder wie Finnland, Irland, Schweden und Großbritannien haben stark auf neue Technologien, insbesondere im IT-Bereich, gesetzt, während Griechenland und Spanien sich auf traditionelle Kapitalakkumulation und erhöhten Arbeitseinsatz gestützt haben. Die Lissabon-Strategie, die sich auf die Rolle der Wissensgesellschaften konzentriert, sollte einen flexibleren Ansatz wählen. Technologisch führende Länder sollten weiterhin auf wissensbasiertes Wachstum abstellen. Andere Länder sollten sich in erster Linie auf die Akkumulation des traditionellen Faktors Kapital und auf die Erhöhung des Arbeitseinsatzes konzentrieren und die Hochtechnologielücke durch Technologietransfers schließen. Zu den Schlüsselbereichen der Wachstumspolitik zählen Verbesserungen der Bildungs- und Ausbildungssysteme und des IT-Einsatzes, begleitet von Maßnahmen, die den Wettbewerb zwischen Unternehmen fördern. Darüber hinaus sind die Innovationsförderung und die Verbesserung unternehmerischer Aktivitäten in der EU für das Wirtschaftswachstum unabdingbar. Unternehmensfusionen und Wettbewerbspolitik in EuropaDie Fusionstätigkeit in Europa beschleunigt sich. Die Herausforderung für die Politik besteht darin, eine Zunahme der Unternehmensgröße aufgrund Kosten senkender Umstrukturierungen im Zuge der Globalisierung einerseits und hinreichendem Wettbewerb andererseits zu gewährleisten. Dies erfordert die Beseitigung von Hindernissen gegenüber feindlichen und grenzüberschreitenden Fusionen. Gleichzeitig sollten keine „europäischen Champions“ begünstigt werden, die dann letztendlich gegen Konkurs geschützt werden. Wettbewerbspolitik sollte aber auch nicht eine geringe Konzentration in Sektoren mit natürlichen Monopolen, in denen nur eine geringe Anzahl an Unternehmen überleben kann, durchsetzen. Quelle: ifo |
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