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Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im Februar 2007
Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im Februar 2007 |
Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich in einem robusten Aufschwung.Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im vierten Quartal preis-, kalender- und saisonbereinigt[1] um 0,9 % zum Vorquartal[2]. Die Wachstumsimpulse kamen diesmal mehrheitlich aus dem Ausland, aber weiterhin auch aus dem Inland. Die Erwerbstätigkeit nahm gegenüber dem Vorjahr um 452.000 Personen zu. Mit den Ergebnissen zum vierten Quartal wurden die vorangegangenen Quartale des Jahres 2006 nach oben revidiert. In Folge erhöhte sich das BIP im Jahr 2006 preisbereinigt mit 2,7 % (Ursprungswert) noch einmal um 0,2 Prozentpunkte stärker als bisher ausgewiesen. Kalenderbereinigt nahm es sogar um 2,9 % zu. Seit der Wiedervereinigung war damit nur im Jahr 2000 ein höheres Wachstum zu verzeichnen als im abgelaufenen Jahr. Die Wirtschaftsleistung ist zum Jahresende 2006 weiter kräftig gestiegenImpulse für das gesamtwirtschaftliche Wachstum kamen auch im vierten Quartal 2006 vom Produzierenden Gewerbe. Im Dezember nahm die Industrieproduktion allerdings um saisonbereinigt 0,7 % ab. Dies ging auf den Rückgang der Investitionsgüterproduktion um 2,8 % zurück. Die Erzeugung im Bereich der Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten erhöhte sich demgegenüber um 0,6 % bzw. 0,7 %. Damit schwächte sich die Aufwärtstendenz im Produzierenden Gewerbe insgesamt ab. Das starke dritte Quartal wurde im vierten Quartal aber dennoch leicht übertroffen (+0,2 %). In den wichtigen Wirtschaftsbereichen der Industrie und des Bauhauptgewerbes lagen die Zuwächse der Erzeugung bei +0,3 % bzw. +2,4 %. Im Gesamtjahr 2006 erhöhte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe preisbereinigt um 5,6 % und damit stärker als im Boomjahr 2000. Die Industrieproduktion nahm um 6,1 % und die Erzeugung im Bauhauptgewerbe um 6,6 % zu. Quelle: bmwi |
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