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Wirtschaft & Finanzen
Kombilohn: Subjekt versus Objekt
Kombilohn: Subjekt versus Objekt |
Deutschland wird einen Kombilohn bekommen
Im Falle der Objektförderung sinken die Lohnkosten im Ausmaß der Förderung, ohne dass es zunächst zu einem nennenswerten Anstieg bei den Brutto- oder Nettolöhnen kommt. Ist die Förderung sehr großzügig, wird auch hier das Marktgleichgewicht erreicht, und erst dann kann die Konkurrenz der Arbeitgeber um knappe Arbeitnehmer zu Lohnerhöhungen führen. Zum einen ist die Subjektförderung trotz des vollen Drehtüreffektes finanzierbar, wenn man das Arbeitslosengeld II im Sinne der Aktivierenden Sozialhilfe des ifo Instituts umgestaltet. Die Hinzuverdienstgrenze müsste von 100 auf 500 Euro erhöht und das ALG II bei Nichtstun um ein Drittel gekürzt werden. Und für den Norfall müsste es kommunale Leiharbeitsstellen geben, die in Höhe des heutigen ALG II bezahlt werden. Das schafft über drei Millionen Jobs, verringert die Lasten des Staates um fünf Milliarden Euro und erhöht den Lebensstandard der Armen deutlich über das ALG II hinaus. Erschienen unter dem Titel "Subjekt versus Objekt“, Wirtschaftswoche, Nr. 15, 10. April 2006, S. 186. Quelle: ifo |
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