Gründerwissen
Bewerbung
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1. Anschreiben
2. Initiativschreiben
3. Lebenslauf
4. Foto
5. Nachweise
Je gewichtiger die Unterlagen, desto weniger versteht der Bewerber seine Argumente zu gewichten und desto mehr Arbeit bürdet er dem Personaler auf. Als Faustregel gilt: Je länger etwas zurückliegt, desto weniger besteht Anlass, es nachzuweisen. Wenn Sie mit Mitte Vierzig eine Leitungsposition anstreben, benötigen Sie kein Abiturzeugnis mehr. Es reicht Ihre Promotionsurkunde. Stichhaltigkeit ist allemal wichtiger als Lückenlosigkeit. (Außer bei Ausbildung und den Beruflichen Daten. Keine Leerstelle > 1 Monat!). Weisen Sie nach, was die Jobbeschreibung verlangt und was noch de facto für Sie spricht. Arbeitszeugnisse müssen übrigens nicht nur der Wahrheitspflicht genügen, sie müssen auch mit verständigem Wohlwollen getextet sein. Auf ein Arbeitszeugnis haben Sie jedes Recht. Dem Handeln von nachlässigen oder böswilligen Arbeitgebern ist somit ein enger juristischer Rahmen gesteckt. In einer ganzen Reihe von gesetzlichen Vorschriften werden bei uns dem Schutz und den Rechten der Arbeitnehmer entsprochen. Nach Geheimcodes in Arbeitszeugnissen zu forschen ist paranoid und kurzsichtig. Paranoid, weil es einfach keine Personalerverschwörung gibt und kurzsichtig, weil die manchmal eingesetzten Mittel der Ironie, Auslassung, Untertreibung und Übertreibung alles andere als Geheimwaffen sind. Prüfen Sie Ihr Arbeitszeugnis. Alle Aufgaben und Arbeitsbereiche aufgeführt? Alle Erfolge und Leistungen gewürdigt? Alle wichtigen persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten benannt und gelobt? Wertungen als Superlative? Irgendwelche Einschränkungen, Abschwächungen bei der Beurteilung? Stehen am Ende wortreiche Ausdrücke des Bedauerns? Dann ist das Arbeitszeugnis gut. Bewerbungsmappe, no Platstik-Schnellhefter! Falls eine Bewerbung zurückkommt und Teile davon sind wirklich noch brauchbar, dann haben Sie unverhofft ein paar Euro gespart. Glückwunsch! Wenigstens etwas Positives! Statt sich zu grämen, dass der Postbote wieder einmal einen teuren Hefter geknickt hat, akzeptieren Sie besser Streuverluste als übliche und einkalkulierte Ausgabe im Rahmen Ihrer (Be-) Werbung. (Und ändern Sie Ihre Strategie, wenn nur Absagen kommen!) cc Anm.: Ist der vordere Umschlag transparent? (Das erleichtert u.U. dem Personaler die Zuordnung.) Bekomme ich die Unterlagen ohne Aufwand rein? Halten die Unterlagen fest? Und das Wichtigste: Kann der Personaler meine Bewerbung leicht aufschlagen, durchblättern, kurzum, kann er damit gut arbeiten? (Sie sagen jetzt: Solche Kriterien fallen mir auch selber ein. - Na, dann richten Sie sich danach und kaufen Sie keines dieser Pappwerke, auf denen in Kursiv Bewerbungsunterlagen gedruckt ist. Verspieltheit, übermäßiger Gestaltungsdrang, Opulenz und Fülle einer Mappe stören bei der Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen. Wenn Kandidaten allzu sehr das Äußere betonen, geraten sie in Verdacht, dass sie damit fehlende fachliche Eignung überdecken wollen. Überzeugende Bewerber treten als Kooperationspartner auf, die sich selbstbewusst und angemessen präsentieren. Das starke Signal, das beim Empfänger gut ankommt, heißt: "Gleichen wir unsere Interessen ab" - und nicht: "Kauf mich". quelle: berlinstartup |
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Linktipps für eine erfolgreiche Bewerbung: Rhetorische Kenntnisse und Sprachgewandheit können bei der Bewerbung helfen. Dazu eignen sich Sprachkurse.
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