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Als Trader selbstständig machen? Darauf sollte man achten

Geschrieben am Mai 12, 2020 
abgelegt unter: Geld verdienen

Das Trading wird immer beliebter. Vor allem deshalb, weil es immer mehr Broker gibt, die interessante Finanzprodukte mit geringem Investitionsaufwand anbieten. Besonders interessant mag etwa der Handel mit Devisen sein – vor allem für Anfänger. Der sogenannte Forex Handel ist recht einfach zu verstehen und kann bei entsprechender Strategie für attraktive Gewinne sorgen. Jedoch sollte man nie vergessen, dass es auch in die andere Richtung gehen kann, wenn sich der Markt nicht wie gewünscht entwickelt. Wenn man etwa mit dem Gedanken spielt, sich als Trader selbständig machen zu wollen, ist diesem Punkt besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Der tagtägliche Handel mit Euro, US Dollar und Co.

Der Devisenhandel findet über Spot Markets oder über Instrumente wie Termin- (Futures) oder Differenzkontrakten (CFDs) statt. Auf Spot Markets werden Instrumente und Güter gehandelt, die sofort zur Verfügung stehen. Das ist z.B. Energie. Zu berücksichtigen ist, dass Spot Markets begrenzt sind. Für den Broker ist der Handel mit Futures wie CFDs einfacher. Um über Spot Markets handeln zu können, ist es erforderlich, ein Depot bei einem Broker zu wählen, der mit der Börse verbunden ist. Man spricht dabei von ECN (Electronic Comunication Network).

CFDs werden immer außerbörslich gehandelt. Der Anleger hat daher weniger Kontrolle über seine Investition. Die Transparenz bei traditionellen Futures ist deutlich höher. Zudem ist hier der erforderliche Investitionsaufwand über die zu leistende Sicherheitszahlung geringer.

Die Kosten, die entstehen, wenn man tradet, nennt man Geld-Brief-Spanne (oder Spread). Diese war lange Zeit bei CFDs höher als bei den Futures. Das hat sich jedoch in letzter Zeit verändert: Heute gibt es einige Online Broker, die CFDs anbieten, bei denen die sechste Stelle eines Wechselkurses ausschlaggebend ist. Damit können bereits mit minimalen Kursänderungen Gewinne erzielt werden.

Die geringeren Kosten sind letztlich auch oft das ausschlaggebende Argument, warum sich immer mehr Trader für den Handel mit CFDs entscheiden.

Am Ende geht es aber nicht nur um die Frage, wie hoch die Kosten sind, sondern auch darum, einen Handelsmarkt zu finden, der mit den eigenen Vorstellungen kompatibel ist.

Neben dem klassischen Devisenhandel gibt es auch die Möglichkeit, sein Geld in Kryptowährungen zu investieren bzw. mit der Preisentwicklung zu spekulieren. In diesem Fall ist ein Krypto Bitcoin Broker erforderlich. Zu beachten ist, dass nicht jeder Broker alle Kryptowährungen anbieten muss – das heißt, interessiert man sich für eine Kryptowährung, sollte im Vorfeld geklärt werden, ob diese überhaupt zur Verfügung steht. So auch, wenn man mit exotischen Währungspaaren arbeiten möchte.

Worauf zu Beginn geachtet werden sollte

Anfänger sollten immer einen Blick auf die unterschiedlichen Märkte werfen und sich sodann näher damit auseinandersetzen. So gibt es neben dem Währungshandel auch den Handel mit Rohstoff-, Index-,  wowie Aktien-CFDs. Jedoch gibt es hier nicht automatisch so viele Vorteile wie im Rahmen des Devisenhandels. Wer beispielsweise mit Rohstoffen arbeiten will, muss sich ein entsprechendes Hintergrundwissen aneignen, um letztlich erfolgreich zu werden (bzw. erfolgreich zu bleiben).

Da die Hauptwährungspaare ein sehr hohes Handelsvolumen vereinen, können sie aus technischer Sicht gut gehandelt werden. Des Weiteren kann man unter der Woche 24 Stunden lang mit Devisen handeln, denn die Börse in Europa, Asien, Australien wie USA eröffnen immer zu unterschiedlichen Zeiten, sodass es stets Überschneidungen gibt.

Neben der Frage, welche Handelsmärkte besonders interessant sind, geht es auch darum, welche Strategie verfolgt werden soll. Vor allem Trader, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen, müssen hier achtsam sein.

Einige Broker bieten den Tradern sehr umfangreiche Schulungsmaterialien an. Neben der Möglichkeit, an Webinaren teilzunehmen, gibt es Broker, die auch Demokonten zur Verfügung stellen. Das heißt, hier kann einmal gefahrlos die Plattform kennengelernt, sowie die gewählte Strategie auf die Probe gestellt werden.

Die Checkliste

Wer davon überzeugt ist, als selbständiger Trader entsprechende Gewinn erzielen zu können, damit der Lebensunterhalt bestritten werden kann, sollte nachfolgende Checkliste abarbeiten: Zu Beginn benötigt es einen passenden Online Broker, der nicht nur eine schlanke Gebührenstruktur aufweist, sondern auch entsprechende Leistungen anbietet. Das heißt, Brokervergleich durchführen und gegebenenfalls, wenn man sich unsicher ist, für welchen Broker man sich entscheiden soll, auf die im Internet zu findenden Test- wie Erfahrungsberichte zurückgreifen.

In weiterer Folge geht es um das Aneignen eines entsprechenden Grundwissens und um die Frage, mit welcher Strategie gearbeitet wird. Hinweis: Es gibt keine Strategie, die immer zum Erfolg führt – Verluste sind immer möglich.

 

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Redaktion




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