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Bonität und Scoring zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit

Geschrieben am Mai 8, 2018 
abgelegt unter: Kredite

Eine positive Bonität ist für die Abwicklung von Geldgeschäften im Alltag sehr wichtig. Die Aufnahme eines Kredites, der Abschluss eines Handyvertrags oder der Wechsel des Energieversorgers kann erschwert oder gar unmöglich werden, wenn der Kunde ein negatives Scoring hat. Viele Kunden wissen gar nicht, was es mit der Bonität und mit dem Scoring auf sich hat und was sie für eine positive Kreditwürdigkeit tun können. Nicht nur Schulden oder unbezahlte Rechnungen verschlechtern die Bonität. Auch andere Kriterien können sich negativ auswirken. Dazu gehören unter anderem der häufige Wechsel des Girokontos oder vermehrte Kreditanfragen. In der Regel erfahren Kunden nicht, warum ihre Kreditwürdigkeit eingeschränkt oder sogar negativ bewertet wurde. Viele Unternehmen, die Finanzdienstleistungen anbieten, entwickeln jedoch eigene Kriterien, um die Bonität eines potenziellen Kunden zu bewerten. So beurteilen beispielsweise einige Mobilfunkunternehmen langjährige Kunden nach ihrem Zahlungsverhalten und nehmen beim Abschluss eines neuen Vertrages keine Schufa-Prüfung vor.

Scoring – Schlüssel für die Bewertung der Bonität

Das Scoring ist ein Wert, der in Prozenten ausgedrückt wird. Es bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kunde einen Kredit oder eine offene Forderung zurückzahlen wird. Das Scoring wird von der Schufa und von anderen Auskunfteien zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit herangezogen. Wenn der Wert bei 100 Prozent liegt, entspricht dies der höchstmöglichen Bonität. Kunden, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden, werden mit einem Score von fünf Prozent bewertet und bekommen in der Regel Schwierigkeiten bei der Abwicklung von Geldgeschäften. In der Praxis wird der Score sehr streng bewertet. Liegt er unter 95 Prozent, kann in den Augen einiger Finanzdienstleister die Kreditwürdigkeit schon stark herabgestuft sein. Andererseits kommen nur sehr finanzstarke Kunden auf einen Score von 100 Prozent. Wie genau der Score ermittelt wird, ist nicht bekannt. Die Schufa und andere Auskunfteien haben ihre eigenen Kriterien, die jedoch nicht zur Veröffentlichung freigegeben sind. Dies hat zur Folge, dass Kunden nicht in Erfahrung bringen können, was sie tun müssen, um ihre Score zu verbessern. Dies gilt insbesondere für Kunden, die keine offenen Forderungen haben und dennoch nicht mit 100 Prozent bewertet werden.

Negative Bonität – Probleme beim Abschluss von Krediten

Hinter dem Begriff Bonität verbirgt sich die Zahlungskraft eines Kunden. Ist diese durch ein schlechtes Scoring herabgestuft, erschwert dies die Aufnahme eines Kredits oder die Finanzierung von Gebrauchsgütern. Oftmals wird der Abschluss eines Handyvertrages verwehrt, und im schlimmsten Falle bekommt der Betroffene keinen Mietvertrag für die gewünschte Wohnung, weil auch der Vermieter eine Prüfung der Schufa durchführt.
Kunden, die dringend Geld benötigen, können eine Kreditaufnahme beantragen, indem sie eine Anfrage ohne Schufaauswirkung stellen. Es gibt Banken und private Finanzierer, die zu einer Kreditvergabe ohne Prüfung der Schufa und damit ohne Bonitätsprüfung bereit sind.

Sondertilgungen reduzieren die Zinslast

Bei der Kreditaufnahme sollte der Kunde darauf achten, dass die Möglichkeit einer Sondertilgung besteht. Dies bedeutet, dass ein selbst gewählter Betrag neben den Raten gezahlt werden darf. So wird der Kredit schneller getilgt. Die Zinslast sinkt und die Kosten werden minimiert.

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Redaktion




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