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Der Firmenwagen – eine wichtige Investition für viele Gründer

Geschrieben am Dezember 19, 2016 
abgelegt unter: Finanzierung

Im Gründungsprozess werden viele Fragen aufgeworfen, die jeder Unternehmer für sich beantworten muss. Neben der Umfeld- und Konkurrenzanalyse, der Standortfrage, Entscheidungen in Mitarbeiter- und Marketingfragen müssen sich Gründer auch mit der Frage beschäftigen, ob sie einen Firmenwagen brauchen.

Wofür einen Firmenwagen?

Finanzplanung eines Selbstständigen

Insbesondere Unternehmer, die Kundenkontakt als Teil ihrer Arbeit sehen, können dem Firmenwagen einen Mehrwert abgewinnen. Denn mit einem eigenen Firmenwagen ist man nicht nur in flexibler als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem gelegentlich gemieteten Auto.

Ein Firmenwagen wird zudem auf das Firmenvermögen aufgerechnet und kann, bei entsprechender Präparierung, auch eine Werbefläche sein. Zudem ist der firmeneigene Wagen für ein Unternehmen auch ein Prestigeobjekt, was nicht nur im Kundenkontakt ein gutes Argument sein kann, sondern auch für das Recruiting als Faustpfand in die Waagschale geworfen werden kann (insb. wenn Mitarbeiter den Firmenwagen auch privat nutzen dürfen).

Insbesondere bei jungen Firmen sollte der Bedarf nach einem Firmenwagen vorsichtig abgewogen werden. Denn neben allen positiven Aspekten ist der Firmenwagen auch ein Kostenfaktor, der sich schnell negativ auf die Liquidität auswirken kann. Wie bei privat genutzten PKW auch fallen beim betrieblich genutzten KFZ nach dem Kauf weitere Kosten an, etwa für Versicherung, Wartung und Kraftstoff. Daher ist die Finanzplanung sehr gewissenhaft zu erledigen, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

Firmenwagen kaufen oder leasen?

Wenn die Entscheidung getroffen ist, einen Firmenwagen anzuschaffen, stellt sich die nächste Frage – die nach der Finanzierung. Für viele Firmenkunden haben die Autohändler eine Reihe von Regelungen vorbereitet, die im Rahmen eines Leasing-Verhältnisses greifen. Die Leasing-Raten greifen meist nicht so tief in die Liquidität Ihres Unternehmens ein wie ein Kauf. Allerdings gibt es eine Menge Fragen zu beachten, da Leasingverträge oft viele Klauseln enthalten.

Der Kauf eines Firmenwagens wiegt zunächst in der Bilanz schwerer, da das Eigenkapital belastet wird. Jedoch wird der Neuwagen als Betriebsfahrzeug ins Betriebskapital eingerechnet, was sich günstig auswirken kann.

Zur Finanzierung kann auf eigenes Kapital zurückgegriffen werden, aber auch ein KFZ-Kredit steht Gründern als Option zur Verfügung. Sie können dann sowohl die monatlichen Tilgungsraten für den Kredit sowie die Betriebskosten des Firmenwagens als Betriebsausgaben deklarieren.

Egal für welche Art der Finanzierung Sie sich entscheiden: Sie sollten sich immer mit Ihrem zuständigen Steuerberater austauschen. Dieser wird in der Lage sein, Ihnen die Vor- und Nachteile des kreditfinanzierten Anschaffens eines Firmenwagens oder des Leasings für Ihr Unternehmen aufzuzählen.

Foto: #25154243 | © Finanzfoto – Fotolia.com

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