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Fehlende Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt läßt Existenzgründungen steigen

Geschrieben am März 15, 2010 
abgelegt unter: Existenzgründung

Die Zahl der Existenzgründungen sind im Krisenjahr 2009 gegenüber 2008 laut des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) um 3%, auf 410.000 gestiegen. In der “Welt” heißt es dazu:

Das Plus erklären die Rheinländer mit den fehlenden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. “Im Gegensatz zu 2008 bestand nur in geringem Ausmaß eine attraktive Alternative zur Selbstständigkeit”, sagt Brigitte Günterberg vom IfM.

Das Gründungssaldo ist demnach auch wieder positiv, nachdem es 2008 mehr Liquidationen als Existenzgründungen gab.

397 000 Marktaustritte bedeuten ein Minus von 3,6 Prozent.

Doch für dieses Jahr wird wieder mit einem Anstieg der Firmenpleiten infolge der Finanzkrise gerechnet. Besonders gefährdet sind mittelständige Unternehmen, besonders in Branchen wie in der Automobilindustrie, dem Handel und dem Maschinenbau.

Der Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID) beispielsweise rechnet mit einem Anstieg auf mindestens 35 000. Schlimmstenfalls könne aber auch der Rekordwert aus dem Jahr 2003 mit fast 40 000 Pleiten erreicht werden, heißt es.

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