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Twitter als Marketing-Werkzeug für Unternehmen
Geschrieben am Juni 30, 2009
abgelegt unter: Internet, Marketing, Markt und Branche, Tipps und Tricks, eCommerce
Das Internet 2.0 lässt die Welt immer kleiner werden. Mit sozialen Netzwerken wie FaceBook oder MySpace kann sich jeder darstellen. Business-Netzwerke wie Xing stellen das professionelle Gegenstück dazu dar. Aber Twitter schlägt sie alle um Längen.
Was ist Twitter?
Twitter ist ein Microblogging-Dienst, in dem der angemeldete Nutzer mit 140 Zeichen der Welt mitteilt, was er für wichtig hält. Das können Links zu aktuellen Meldungen sein, Fotos, Musik, Links zu eigenen Blogbeiträgen oder einfach Statusmeldungen. Denn schließlich steht über dem Feld ganz oben im Profil: „What are you doing?“, also: „Was machst du gerade?“. Manch einer nimmt diese Frage sicherlich zu wörtlich, doch viele Twitterer haben etwas zu sagen.
Was kann Twitter?
Hauptsächlich ist Twitter ein Informationsmedium der neuesten Generation. Mit allem Plus und Minus. Denn die Informationen verbreiten sich ungefiltert und rasend schnell, innerhalb von Minuten reist ein Gerücht um die gesamte Welt. Das führt natürlich auch zu absurden Entwicklungen. Und zu Falschmeldungen wie der vom Tod Patrick Swayzes vor einigen Wochen. Andererseits wussten viele dank Twitter schon, wer der neue Bundespräsident ist, bevor das Ergebnis öffentlich bekannt gegeben wurde.
Was bringt mir Twitter?
Vor allem kann Twitter Aufmerksamkeit erzeugen. Wenn Sie also Ihrem Internetauftritt ein Blog angefügt haben (und das sollten Sie!), wird mit ein paar Kniffen jeder Beitrag automatisch in Ihrem Twitteraccount getweetet, also veröffentlicht. Damit werden Ihre Follower, also die, die Ihr Profil zum Mitlesen abonniert haben, darauf aufmerksam. Wenn es interessant ist, werden die Follower ihrerseits auf Ihr Blog verweisen. So können Sie ohne viel Aufwand innerhalb kürzester Zeit viel mehr Besucher auf Ihren Internetauftritt ziehen. Und jeder Besucher ist ja ein potentieller Kunde oder zumindest Vermittler.
Was muss ich beachten?
Sie sollten Ihren Geschäftsaccount bei Twitter nur für Geschäftliches nutzen. Privat können Sie sich ja einen eigenen Account zulegen, der nichts mit dem Geschäftsaccount zu tun hat. Spammen Sie Ihre Verfolger nicht zu! Eine Tweetfrequenz von mehr als 20 Posts pro Stunde wird eher dazu führen, dass Ihre Follower genervt sind und den „Unfollow“-Button klicken. Besser ist es, regelmäßig gehaltvolle Tweets zu posten. Und halten Sie die Augen offen nach Accounts, die Ihrem Geschäftsfeld nahe stehen. Folgen Sie Ihnen und verbreiten Sie ruhig auch deren Tweets weiter.
Also, probieren Sie es einfach mal aus und als erstes können sie ja dem Existenzgründerblog folgen. Und berichten Sie uns doch von Ihren Erfahrungen in der zwitschernden Twitterwelt: juliane@ixpro.de
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Tags: Blogging, Marketing, Twitter
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