Navi: Existenzgründung »Gründerblog » Allgemein » Mein Weg in die Selbstständigkeit: Der Businessplan
Mein Weg in die Selbstständigkeit: Der Businessplan
Geschrieben am März 17, 2009
abgelegt unter: Allgemein, Businessplan, Existenzgründung, Gründerstories
Nein, das wird keine Erklärung, wie man seinen Businessplan macht. Wenn ich die gehabt hätte, hätte ich heute viel Geld gespart. Aber auch weniger gewusst.
Ich befinde mich ja in der sehr glücklichen Situation, dass ich bereits vor der Gründung ausgebucht war. Das war kein unangenehmes Gefühl, gab mir auch viel Selbstvertauen und ließ mich loslegen. Doch vor lauter Arbeit kamen viele Dinge zu kurz. Sei es wegen mangelnder Priorisierung, wegen zuwenig Ahnung oder schlicht wegen zuwenig Zeit: der fest eingeplante Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit setzt nun einmal einen Businessplan voraus.
Hat man als Gründer das Glück, einen selbstlosen Steuerberater in seinem Freundeskreis zu haben, ist das kein Problem. Denn wie ich heute gelernt habe, wollen die vom Amt in der Regel den Plan gar nicht sehen, sondern nur den Schriebs, dass ihn ein Steuerberater gesehen und für gut befunden hat.
So, aber woher bekommt man nun einen Steuerberater, was kostet der und wie finde ich heraus, ob er gut ist? Ganz einfach: fragt jemanden, der einen hat! Der kann sagen, ob er mit ihm zufrieden ist, ob er sich gut beraten fühlt und, ganz wichtig, ob er ihn weiterempfehlen kann.
Das habe ich gemacht und es heute vormitteg endlich geschafft, diesen Meilenstein hinter mich zu bringen. Ich habe jetzt einen Businessplan, den Schriebs fürs Amt, eine Steuerberaterin, die sehr zuvorkommend ist und geduldig alle meine dummen Fragen beantwortet hat, und vor allem habe ich eine große Sorge weniger. Denn nach einer halben Stunde klingelten mir bereits die Ohren von Umsatzsteuer, Vorsteuer, Abschreibungen, Liquiditätsabgängen, Anschaffungen, Elstern…
Gut, dass ich das nun alles nicht mehr selbst wissen muss, sondern vertrauensvoll abgeben und mich damit wieder auf meine Arbeit konzentrieren kann. Und das bedeutet, dass ich hier wieder mehr über meinen Weg in die Selbstständigkeit berichten kann.
Wie sind Ihre Erfahrungen zum Thema Steuerberater und Businessplan? Haben Sie jemanden, der die Finanzen für Sie erledigt oder machen Sie das allein? Haben Sie Ihren Businessplan allein angefertigt oder mit Hilfe?
Schreiben Sie einen Kommentar oder eine Email: juliane@ixpro.de
Ähnliche Beiträge:
- Steuerberatung jetzt auch onlineNeben Familie und Freunden sollte es im Leben eines Existenzgründers noch mindestens einen wichtigen Menschen geben: den Steuerberater. Wir hatten ja vor kurzem schon einmal darauf hingewiesen, dass dies der letzte Posten ist, an dem ein Jungunternehmer sparen sollte. Nun besteht immer die Frage: Woher bekomme ich einen guten Steuerberater? Der beste Weg ist hier, [...]...
- Mein Weg in die Selbstständigkeit: Was tun in flauen Monaten?Ja, es ist offiziell. Die Wirtschaftskrise ist auch in der Texterbranche angekommen. Das bedeutet: Auch bei mir ist es seit zwei Monaten flauer als in der Anfangseuphorie nach der Gründung. Doch was macht man nun in diesen flauen Zeiten? Weinen? Verzweifeln? Den Kopf in den sprichwörtlichen Sand stecken und hoffen, dass es schnell vorbei geht? [...]...
- NUKblog: Blog des NUK-Businessplan-WettbewerbNUKblog so heißt der neue Blog des NUK-Businessplan-Wettbewerb. Damit ist der NUK-Businessplan-Wettbewerb der erste Businessplan-Wettbewerb der sich in dieser Form präsentiert. Keine so schlechte Idee finden wir. So erhalten angehende Unternehmer und Existenzgründer wichtige Informationen und Randnotizen zum NUK-Businessplan-Wettbewerb und erhaschen so auch mal einen Blick hinter die Kulissen des Businessplan-Wettbewerbs mit seinen ganzen Akteuren. [...]...
Tags: Businessplan, Gründung, Steuerberater
Kommentare
4 Responses to “Mein Weg in die Selbstständigkeit: Der Businessplan”
einen Kommentar schreiben

Ich würde unbedingt empfehlen, einen Steuerberater zu konsultieren. Vorausgesetzt, er ist fähig, umschifft man so einige Klippen und nimmt alle Förderungen mit. Das lohnt sich.
Ich dagegen habe auf alle Förderungen verzichtet und war nebenberuflich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig. Heute bin ich aus meinem Beruf heraus weiterhin selbständig. Einen Businessplan habe ich nie benötigt, aber einen Plan über mein Business. Dieser sagt mir, nebenberuflich ist besser als gar nicht und hauptberuflich ist zu riskant.
Ich finde das ein Businessplan immer benötigt wird, da dieser nicht nur für eine Förderung notwendig ist, sondern auch sein eigenes Unternehmen Plant. Wer nicht weis was und wie er arbeitet und die Finanzen in den Griff bekommt, wird früher oder später daran scheitern. Ich arbeite Täglich mit Existenzgründern und erstelle für diese Businesspläne die genau auf Sie abgestimmt werden.
Wer sich heute eine Existenz aufbauen möchte, kommt an einem gut ausgearbeiteten Businessplan nicht vorbei. Er wird sowohl für den Gründerzuschuss benötigt als auch für den Unternehmer selber, denn der Businessplan spiegelt sein Geschäftsmodell wieder. Ohne Geschäftsplan des Unternehmens ist ein gewinnbringendes Geschäft fast unmöglich. Viele Junggründer sehen sich jetzt mit diesem neuen Dokument konfrontiert, das Sie ohne Hilfe nicht lösen können. Das hat natürlich auch der Markt erkannt und somit gibt es immer mehr Unternehmensberater die Ihre Hilfe bei der Erstellung des Businessplanes kostenpflichtig anbieten. Nur der Neugründer muss große Kosten in der Gründerphase vermeiden um nicht frühzeitig Zahlungsunfähig zu werden. Hier bieten wir unsere Hilfe an, mit der Erstellung Ihres Geschäftsplanes.