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DIHK-Präsident Braun zur Koalitionsvereinbarung
DIHK-Präsident Braun zur Koalitionsvereinbarung |
Vorerst zu wenige Reformen, aber zu viele Steuererhöhungen – diese Botschaft vermittelt nach Einschätzung von Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Koalitionsvereinbarung von SPD und Union. |
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Braun: "Zentrale Reformen am Arbeitsmarkt fehlen, in den sozialen Sicherungssystemen und bei der Unternehmensbesteuerung sind sie zunächst nur angekündigt. Für 'Vorfahrt für Arbeit' kann und muss sich die neue Regierung mehr zutrauen. Das erhoffte Aufbruchsignal für mehr Arbeitsplätze in Deutschland bleibt deshalb aus. Darüber kann der erkennbare Sparwille ebenso wenig hinwegtäuschen wie gute Vereinbarungen in einzelnen Politikbereichen, zum Beispiel in der Föderalismusreform und beim Bürokratieabbau. Es bleibt zu hoffen, dass es der großen Koalition gelingt, in den nächsten Monaten und Jahren noch an Reformschwung hinzuzugewinnen.